Montag, 12. Mai 2014

Social Reading - ich betrete "Neuland"

Ich bin ja nun schon ein sehr digitaler Mensch. Ich lese E-Books, ich kenne mich mit Internet-Foren, Chatrooms, Social Media und Messengern aus, habe sogar meinen Mann vor 13 Jahren im Internet kennen gelernt (in einem Chat für Fans einer bekannten Jugendbuchserie). Vollkommen neu ist für mich allerdings das Social Reading. 

Ich habe mir vor einiger Zeit ein Account bei LovelyBooks zugelegt, es aber bisher nur wenig genutzt, weil mir die Zeit fehlte, mich in die Materie einzuarbeiten. Jetzt habe ich mich in einer Mußestunde mal darangemacht, meine Bibliothek zu bestücken und ein paar Rezensionen online zu stellen. Die Idee finde ich eigentlich sehr reizvoll. Insbesondere die Leserunden finde ich spannend. Eine Gruppe Leute findet sich zusammen, um das selbe Buch zu lesen und dann darüber zu sprechen. Dabei wird das Buch in Leseabschnitte aufgeteilt, so dass man das Spoiler-Risiko ein wenig minimiert. Vom Prinip her gefällt mir das alles sehr gut und ich hoffe, dass ich bald mal an einer Leserunde teilnehmen kann oder sogar selbst eine starten. 

Es ist eine interessante Möglichkeit, sich mit anderen Lesern, aber auch mit Autoren auszutauschen, sich Lesetipps (auch jenseits des Mainstreams) zu holen und das Lesen zu einer sozialen Aktivität zu machen. 

Meine Mutter hatte früher immer einen Lesekreis. Sie hat sich regelmäßig mit Freundinnen/Bekannten getroffen, um gemeinsam Bücher zu lesen und zu besprechen. Im Prinzip ist das nun die Online-Variante von Muttis Lesekränzchen. Auch wenn ich die Face-to-Face-Variante eigentlich noch schöner finde, passt dies natürlich besser zu meinem vollen Terminkalender. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf meine Abenteuer im Social-Reading-"Neuland".

Ich werde zu gegebener Zeit noch einmal über meine Erfahrungen berichten.

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