Freitag, 10. Oktober 2014

Heute auf der Soapbox: Lara Kalenborn - Feenfuchs und Feuerkuss


Um Indie-Autoren, Self-Publishern und Ebook-only Autoren eine Plattform zu bieten, sich den Lesern zu präsentieren habe ich nach der Tradition der "Soapbox Speeches" eine Ecke auf meinem Blog eingerichtet, in der ich die Autoren zu Wort kommen lasse. In maximal 500 Wörtern dürfen sie euch Lesern hier ihr Werk vorstellen und schmackhaft machen. Wer sein Buch gerne einmal hier vorstellen möchte, kann mich gerne kontaktieren. Heute erklimmt die Soapbox die Autorin und Bloggerin Lara Kalenborn.

Mein Name ist Lara und in meiner Freizeit schlägt mein Schützeherz (*10.12.1987) für mein Puggle-Mädchen Ella und meine Fuchs-Stute Laguna. Seitdem meine Patentante mich vor 22 Jahren auf ihr Pferd gesetzt hat, bewundere ich diese starken Wesen und bin sehr glücklich, Teil eines tollen Reitvereins zu sein. Nicht zuletzt, weil ich dort Juliane kennengelernt habe. Zusammen mit ihr habe ich 2013 den „Feenfuchs“ veröffentlicht, den ich euch hier und jetzt gerne vorstellen möchte:
 

„Feenfuchs und Feuerkuss“

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Der „Feenfuchs“-Klappentext: 

Luisas Welt steht Kopf. Aufgrund ihrer schlechten Schulnoten droht ihr Pferd Ophelia verkauft zu werden. Nachhilfe soll Luisa ausgerechnet von Sam bekommen, dem geheimnisvollen Neuen aus England. Die Katastrophe ist perfekt, denn Sam scheint der Junge zu sein, der Luisas Herz in Flammen stecken kann. Als dann auch noch Jonathan, ein ebenso talentierter wie gutaussehender Springreiter, um ihre Zuneigung kämpft, steckt Luisa bald mitten im Gefühlschaos und muss sich entscheiden, was sie wirklich will.
 

Eine Geschichte über die erste große Liebe, einzigartige Freundinnen und die Begeisterung für Pferde:

Liebe

Das Herz schlug Luisa bis zum Hals, als sie Richtung Schülercafé ging. Sie entdeckte Sams Wuschelkopf, der hinter der Lehne eines Sofas hervorragte. Er hatte Kopfhörer in den Ohren und der Sound des Liedes brachte seinen Körper in leichte Bewegung. Luisa schlich sich näher heran. Leise hörte sie die Musik, es war ein wilder Beat, der wenig zu Sams ruhiger Fassade passte.
Plötzlich flog sein Kopf zu ihr herum. Luisa schrak zurück und spürte, wie ihr das Blut in die Wangen schoss.


Freundinnen 

Kurz bevor sie ihre Freundinnen erreicht hatte, ergriff jedoch jemand ihren Arm.
„Sam“, entfuhr es ihr. Gott, es fühlte sich an, als platze ihr Herz vor Schreck.
„Hey, Luisa“, sagte er. Seine Stimme sickerte in ihre Ohren hinein und erfüllte ihren Magen mit Unruhe.
„Was gibt’s?“ Luisa versuchte Jeskas Kichern zu ignorieren.
Sam warf einen Blick zu ihren Freundinnen hinüber und nickte ihnen zu. Jeska verstummte abrupt.
„Ich wollte dir sagen, dass ich heute nicht nach der Siebten kann. Ich hab acht Stunden. Aber ich kann wieder zu dir kommen, wenn ich Schluss habe.“
Luisa nickte. „Gut. Machen wir das so.“
Sam ließ ihren Oberarm los. Hoffentlich hatte er nicht bemerkt, wie sehr ihre Haut unter seiner Berührung zu glühen begonnen hatte.
„Ich freu mich“, sagte sie lächelnd.
Sam nickte nur.
Habe ich das wirklich gesagt? In aller Öffentlichkeit? Ich freue mich auf Nachhilfe? Schlimmer geht’s ja nicht …
Jeska und Molly nahmen sie breit grinsend in Empfang.
„Du freust dich?“, fragte Jeska neckend und brach wieder in ein haltloses Giggeln aus. Auch Molly konnte nun ein Kichern nicht mehr zurückhalten.

 

Pferde 
Plötzlich wurde Ophelia unruhig und Luisa nahm die Zügel auf.
„Was ist, Füchschen?“, fragte sie und sah sich blitzschnell um. Ihre sensible Stute hatte aber etwas wahrgenommen, das ihren Sinnen noch verschlossen blieb. Luisa trieb ihr Pferd weiter.
Doch dann blieb Ophelia wie angewurzelt stehen und wieherte. Das machte sie eigentlich nur, wenn sie ein bekanntes Pferd gewittert hatte.
Luisa sah sich erneut um, doch immer noch konnte sie niemanden entdecken.
„Hier ist doch niemand“, sprach sie ihrem Pferd gut zu und versuchte es mit ihren Schenkeln zum Weitergehen zu überreden.
Aber Ophelia blieb stur.
Plötzlich tauchte Mollys Friese am Horizont auf.
„Ah“, machte Luisa und lächelte. „Du hast Mr. Darcy gewittert.“
Doch dann entdeckte sie etwas, das sie verwunderte: Es war nicht Molly, die den Friesen ritt. Sie verengte die Augen zu Schlitzen, aber sie konnte den Reiter auf Mr. Darcy nicht erkennen.


Coming soon: Aether-Western-Kurzgeschichte „Fallende Steine“ im Heftroman „Staub und Aether“ (www.aethermanufaktur.de).
Coming soon: Teil 1-3 der Urban-Fantasy-Reihe „Vayas Töchter“ über Krieg und Liebe zwischen Amazonen und Skythen (www.larasfedern.wordpress.com/amazonen/).

Bei Fragen und Anregungen würde ich mich sehr über eure Kontaktaufnahme freuen. Schreibt mir eine Mail (larakalenborn-autorin@gmx.de) oder trefft mich auf Facebook. Ich bin gespannt auf euch ☺
 

http://www.larasfedern.wordpress.com

Ich lade euch herzlich dazu ein, einen Klick auf meinen Blog zu machen, wo ich alles über meine derzeitigen Projekte (vor allem über Fertigstellung meiner Amazonen-Reihe „Vayas Töchter“) erzähle.

Weitere Treffpunkte:
Auf Pinterest gibt es wundervolle Bilder, von denen ich einige für Pinnwände für meine Bücher zusammengestellt habe.
Auf Instagram zeigen Laguna, Ella und ich Einblicke in unser Leben – wo wir arbeiten, was wir unternehmen und welche Abenteuer unseren Weg kreuzen ;)

Vielen Dank an Doro, die diesen tollen Blog erschaffen hat. Es hat Spaß gemacht, ein kleiner Teil davon zu sein!
 



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