Samstag, 8. November 2014

NaNoWriMo - Pep-Talk von einer Verliererin


Da sitze ich nun, neben meiner kranken Tochter auf dem Sofa. Sie hat hohes Fieber, ist sehr unleidlich und muss vermutlich mindestens noch fünf Tage zuhause bleiben. Es kann gut sein, dass ich meinen Sohn vorsichtshalber auch zuhause lassen muss. Mit zwei Kindern unter vier allein zuhause kriegt man allerdings nicht besonders viel geschrieben - vor allem, wenn eins krank ist und weint, sobald man nur vom Sofa aufsteht. 

Der November begann mit einem (sehr schönen) Familientreffen, so dass ich schon mit Verzögerung angefangen habe. Die Vorbereitung entfiel auch, weil ich bis zum 31. Oktober noch an der Fortsetzung meines Chicklit-Romans gearbeitet habe und jetzt stecke ich bei 7.878 Wörtern fest und weiß nicht, ob und wann noch mehr dazu kommen werden. Meine Chancen, dieses Jahr zu den Gewinnern zu gehören, denen es tatsächlich gelingt, 50.000 Wörter in 30 Tagen zu Papier zu bringen sinken rapide. 

Dennoch muss ich sagen, es ist schon eine Leistung, neben all dem noch fast 8.000 Wörter zu schreiben. Ganz egal, wie viel da noch hinzukommen wird. Aufgeben möchte ich noch nicht. Und wenn ich am Ende die 50k nicht schaffe - pah! Ich habe es versucht und das trotz widriger Umstände. Beim NaNoWriMo geht es ja darum überhaupt den Mut zu finden, einen Roman anzugehen. Man soll dabeibleiben und so viel wie möglich schreiben. 

Gerade öffnete meine Kleine die Augen, versicherte sich, dass ich noch da bin, griff nach meinem Arm und schlief wieder ein. Tja - da werde ich wohl einfach gebraucht. Ist ja auch schön. Und wenn es am Ende bei den 7.878 Wörtern bleibt, bin ich trotzdem stolz auf mich. Jawohl!

Kommentare:

  1. Jedes Wort, ist ein Wort in die richtige Richtung :)
    Gute Besserung an die Kleine <3

    LG
    Denise

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  2. Gute Besserung! Mit Kindern kann man sich nicht so einfach Zeit freischaufeln.
    Lg Lara

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