Dienstag, 11. November 2014

Von Häkelmustern, Tee und kreativen Verwendungszwecken für Tiefkühlerbsen

Zum Buch

Eckdaten zum Buch:

Autor/in: Gitta Edelmann

Titel: Canterbury Requiem


Erscheinungsjahr: 2014

Genre: Krimi, Cosy Mystery

Länge: 264 Seiten

Thema: Cosy Crime, klassischer Krimi mit England-Setting

Plot in einem Satz: Die 32-jährige Autorin Ella Martin kommt aus Deutschland nach Canterbury, um für ihren neuen Liebesroman zu recherchieren und wird dabei unversehens in einen Mordfall verwickelt.



Cover: Ich finde das Cover toll. Ich mag Türkistöne, ich mag den Vintage-Look, ich mag Scherenschnitt-Cover und Englandmotive sowieso - alles richtig gemacht. ;-)

Erster Satz: Der Wind schlug Ella den kalten Regen ins Gesicht.

Inhalt: Ella schreibt Liebesromane mit landschaftlichem Fokus. Eigentlich war sie auf Portugal verlegt, aber nach dem unrühmlichen Ende ihrer Beziehung zu Joáo wird nun England ihr neues Einsatzgebiet. Ihre Verlegerin findet, dass sich Englandgeschichten gut verkaufen. Also zieht die Autorin kurzerhand für ein halbes Jahr nach Canterbury. Sie findet gleich Anschluss und wird zu einer Chorprobe eingeladen, nach der allerdings ein Chormitglied - Aileen - einen tödlichen Unfall hat. Warum taucht kurz später die Polizei bei Ella auf? Ihre Neugier erwacht und sie beginnt zu ermitteln. Neben dem mysteriösen Todesfall gibt es da noch Geheimnisse aus Ellas eigener Vergangenheit aufzudecken.

Was mir gefallen hat:

Das Setting war liebevoll und detailliert recherchiert und der Roman hat alles, was ein klassischer Cosy Mystery haben muss. Es wird Tee getrunken, gehäkelt, über das Wetter geplaudert, überhaupt treten viele britische Eigenarten zu Tage. Der Roman ließ sich schnell und flüssig weglesen und ist unterhaltsam - einfach nett zur Unterhaltung für zwischendurch. Nichts weltbewegend Neues, kein actiongeladener Thriller, einfach ein Sofa-Krimi, nach dem man auch problemlos noch einschlafen kann, ohne Alpträume zu bekommen. Der aufmerksame Leser bekommt alle Details, die er zur Lösung des Falls braucht, serviert. Das finde ich immer wichtig bei dieser Art Krimi. Habe beim Lesen Lust bekommen, mal wieder zu häkeln und beschlossen, dass ich dringend mal wieder mehr Tee trinken muss (in letzter Zeit eher Kaffee).

Was mir nicht gefallen hat:  

Die Geschichte brauchte etwas, um in Fahrt zu kommen und es gab einige für mich verwirrende Übergänge/Rückblenden. Die Auflösung ist nicht besonders schwer vorauszuahnen, aber ich fand es trotzdem unterhaltsam.

Wem würde ich das Buch empfehlen?

Insbesondere Leserinnen und Lesern, die vielleicht schon mal in Canterbury waren oder vorhaben, es zu besuchen. Menschen mit einem Faible für England und für klassische Krimis ohne viel Blutvergießen oder rohe Gewalt. Menschen, die nach einem unterhaltsamen Buch für zwischendurch suchen, das nicht zu umfangreich ist (264 Seiten) und zwar spannend ist, einen aber noch ruhig schlafen lässt.

Kommentare:

  1. Hallöchen,

    wow das Buch sieht echt hübsch aus. Und ich glaube es wäre voll mein Ding. London! Ist schon geilo. Aber irgendwie sind mir das zu wenig Seiten. Ein Buch muss schon min 300 Seiten haben damit es überhaupt die Chance hat in Fahrt zu kommen. Muss ich mir nochmal überlegen ;)

    Liebe Grüße
    Alina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir hat es gut gefallen, kann man einfach so zwischendurch mal "weglesen". Ich finde das immer ganz angenehm, wenn man nicht nur so dicke Wälzer hat. :-)

      Löschen
  2. Hallo :) Ich nutze die Kommentarfunktion mal ein wenig anders und nominiere dich für den "Sisterhood of the World Blogger Award!" :)

    Mehr Informationen findest du hier:
    http://jennys-bookworld.blogspot.de/2014/11/sisterhood-of-world-blogger-award.html

    Liebste Grüße Jenny

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, danke für die Nominierung. :-) Wird eine Weile dauern, bin aktuell stark am Rotieren.

      Löschen