Freitag, 11. September 2015

Heute auf der Soapbox: Felicity Green und "Eichenweisen"


Meine Rubrik "Soapbox" soll Indie-Autoren, Self-Publishern und Ebook-only Autoren eine Plattform bieten, sich den Lesern zu präsentieren. Die Idee dazu habe ich mir von der Tradition der "Soapbox Speeches" geliehen. Man steigt einfach auf eine Kiste und hält eine Rede über das, was einem am Herzen liegt. Hier klettern die Autoren selbst auf die Kiste und stellen ihr Buch in ihren eigenen Worten vor. Ich mische mich nicht ein. In etwa 500 Wörtern dürfen sie euch Lesern hier ihr Werk vorstellen und schmackhaft machen. Wer sein Buch hier vorstellen möchte, kann mich gerne kontaktieren.

Heute erklimmt die Soapbox Felicity Green, die uns ihre Romantasy-Reihe "Das Geheimnis von Connemara", insbesondere den ersten Band "Eichenweisen" vorstellen wird. 


Felicity Green: Eichenweisen
Klick aufs Cover: zum Buch
EICHENWEISEN ist der Auftakt der spannenden Romantic-Fantasy-Reihe DAS GEHEIMNIS VON CONNEMARA. 

Als die achtzehnjährige Alice nach einem Unfall aus dem Koma aufwacht, spricht sie plötzlich eine andere Sprache. Sie hat die Erinnerungen einer anderen Person aus einer anderen Zeit … und an eine verbotene Liebe. 
Alice begibt sich in Irland auf die Suche nach Spuren von Ciara, dem Mädchen, das nun ein Teil von ihr ist und droht, ihre Persönlichkeit immer mehr einzunehmen. In Connemara muss sie am eigenen Leibe erleben, dass keltische Mythen mehr als nur Märchen sind und dass das Geheimnis eines alten irischen Volkes auf mysteriöse Weise mit ihrem Schicksal verknüpft ist. 
Welche Rolle spielt Dylan, Ciaras große Liebe, der ihren tragischen Tod auf dem Gewissen hat? Er will Alice um jeden Preis beschützen, doch jetzt droht er auch ihr zur Gefahr zu werden. Wird sie seinetwegen ihr Herz und ihr Leben verlieren? Oder wird es Alice gelingen, Ciara Gerechtigkeit zu verschaffen, ohne dabei sich selbst aufzugeben?

Band 2 der Connemara-Saga, EFEURANKEN, ist bereits erschienen, der dritte und letzte Teil, EBERESCHENZAUBER, erscheint Ende Oktober. 
Die Novelle ERLENSCHILD gibt es gratis für Felicity-Green-Leserclub-Mitglieder. 
Mehr dazu HIER

Stimmen aus der Lovelybooks-Leserunde zu Eichenweisen

»Vergesst Bella, Katniss und Tris. Hier kommt Alice!« 

»Die perfekte Urban Fantasy! Jetzt kommen die Kelten!« 

»Ein wahres Meisterwerk.« 

»Unvorhersehbar« 

»Ich LIEBE dieses Buch!! Ich konnte es keine Sekunde aus der Hand legen, weil es so packend war.« 

»Der Stoff, aus dem Legenden entstehen.«

Ein kleiner Textauszug aus Kapitel 2 von EICHENWEISEN: 

Am nächsten Tag holten mich meine Eltern aus dem Krankenhaus ab. Sie waren sichtlich froh, dass es mir wieder gut genug ging, um nach Hause zu kommen, aber trotzdem wirkte ihre gute Laune etwas aufgesetzt. Die Anspannung in ihren Gesichtern ließ sich nicht ganz verstecken. Es war nur eine Nacht vergangen, aber es fühlte sich eher so an, als ob wir uns Jahre nicht gesehen hätten – Jahre, in denen wir uns fremd geworden waren. 
Diese seltsame Unvertrautheit, die zwischen uns stand, ging aber nicht nur von ihnen aus. Gestern noch waren wir alle so aufgewühlt gewesen. Bei ihnen hatte sicherlich die Erleichterung überwogen, dass mir körperlich nichts fehlte. Ich war so mit meiner Unfähigkeit beschäftigt gewesen, mich verständlich zu machen und andere zu verstehen. Nachdem wir gehört hatten, welche Sprache ich redete, als wir das Problem, wenn nicht erklären, dann zumindest näher definieren konnten, war uns wohl allen ein Stein vom Herzen gefallen. Als wir uns voneinander verabschiedeten, hatten meine Eltern sicher genauso gedacht wie ich, dass wir und die Ärzte schon bald darauf kommen würden, wieso ich Irisch sprach und wie man dieses »Leiden« wieder heilen könne. Doch die Verwirrung über meinen Zustand wurde nicht weniger, je länger man darüber nachdachte, im Gegenteil. Es gab keine logische Erklärung dafür. Und so wurde mein Verhalten für meine Eltern befremdlich, nehme ich an. Aber auch ich fühlte mich immer fremder, je mehr ich mich damit auseinandersetzte. 
Dass sich etwas zwischen uns geschoben hatte, war im Krankenhaus noch zu überspielen gewesen. Formalitäten waren zu erledigen gewesen. Doch jetzt im Auto war das betretene Schweigen unerträglich. Mein Vater schaltete das Radio ein. Ich dankte dem Himmel, dass es anfing zu regnen. Die leise Musik und das Trommeln der Regentropfen auf die Scheiben verschmolzen zu einer Geräuschkulisse, die diese ungemütliche Stille zwischen uns zumindest ein wenig maskierte. 

Ich sah aus dem Fenster und nahm meine Heimatstadt, die an mir vorbeizog, wie ein mit Wasserfarben gemaltes Bild in Grautönen war. Je näher wir unserem Haus kamen, desto weniger freute ich mich darauf, wieder daheim zu sein. Meine Vorahnung bekräftigte sich, als wir in unsere Einfahrt einbogen. Auch das Haus, in dem ich aufgewachsen war, kam mir vor, als ob ich es mit den Augen einer Fremden sehen würde. 


Mehr über Felicity und ihre Bücher könnt ihr unter anderem hier erfahren:

Autorenhomepage


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