Sonntag, 8. Oktober 2017

Workshoptext: Reif für die Insel

Hier mal ein Text, der in einem Schreibworkshop für Lehrer entstanden ist, an dem ich aktuell teilnehme. Die Aufgabe war, einen Ort zu beschreiben, an dem man nicht sein möchte und ihn so darzustellen, dass er in einem positiven Licht erscheint. Herausgekommen ist ein etwas zynischer Text, aber lest selbst…

"Reif für die Insel"

Mitten im Pazifischen Ozean, zwischen der kalifornischen Küste und Hawaii entsteht vor unseren staunenden Augen ein neuer Kontinent. Werden Sie Zeuge des faszinierenden Wachsens und Werdens, der satten Farbenpracht dieses neuen Eilands.
Flächenmäßig größer als Indien und weitgehend unerforscht, erstreckt sich dieser im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubende Kontinent aus unvergänglichem Plastik so weit das Auge reicht. Ein eindrucksvolles Zeugnis menschlicher Wirtschafts- und Schaffenskraft und des gesellschaftlichen Überflusses. 
Lauschen Sie den ergreifenden Todesschreien in Nylonnetzen verendender Seevögel oder genießen Sie fangfrische Meeresschildkröte, die Sie mit etwas Glück überall auf der Insel in den zahlreichen Sixpack-Plastikringen finden können. 
Dabei ist der charakteristische, süße Duft von Fäulnis und Verwesung, der dem Abenteurer bereits Meilen vor der Küste entgegenweht, ein kraftvolles Abbild unserer eigenen Vergänglichkeit und lässt Sie das Leben intensiver spüren. 
Hier hat die Menschheit sich ein ewiges Denkmal geschaffen, vielfältig und farbenreich wie die Produkte in unseren Supermarktregalen. 
Ein echter Geheimtipp! Hier finden Sie noch kilometerlange, garantiert unberührte Strände von ungewöhnlicher Ästhetik. 
Reisen Sie unbedingt noch heute hin!

Dienstag, 3. Oktober 2017

Lesetipp: Vorspiel zum großen Finale der Sumpfloch-Saga

Ganz allgemein kann ich die Sumpfloch-Saga von Halo Summer nur wärmstens empfehlen. Ich habe am Anfang ein bisschen gebraucht, um mich warmzulesen und Halo Summer hat eine Weile gebraucht, um ihre ideale Stimme zu finden. Aber spätestens ab Band 3 der Sumpflochsaga kann man unter Garantie nicht mehr aufhören und will einfach immer nur zurück in diese Welt. Anfangs ist die Vielzahl der Charaktere und die Komplexität der Welt etwas verwirrend, aber man kommt immer mehr rein und gerade das macht diese Fantasy-Reihe auch aus. Es ist eine bunte und vielschichtige Welt mit vielen tollen Geschöpfen und Charakteren. Bitte unbedingt mal reinlesen.

Leider hatte ich in der letzten Zeit viel zu wenig Zeit zum Lesen und so habe ich sehr lange gebraucht, um den vorletzten Band zu lesen. Das lag aber nicht an mangelnder Spannung, denn davon gab es durchaus genug. 


Der letzte Band war für mich ein bisschen ein Zwischenband und daher nicht so dankbar, in diesem nimmt die Handlung wieder mehr Fahrt auf und es wird wieder etwas actionreicher. Insbesondere die Ereignisse im Tiefsten Grund nach dem Cliffhanger des letzten Bandes sind spannend und stoßen auch neue Entwicklungen zwischen den Charakteren an.
Es gab beinahe philosophische Betrachtungen, Action, Liebe, Geheimnisse und vor allem viel von dem, was mich zum Sumpflochfan gemacht hat: Fantasie. Ich finde, dass Halo Summer einfach eine Menge guter Einfälle hat, die ihr Universum so lebendig machen. Es ist nie statisch und verändert sich immer wieder.
Die Entwicklungen in diesem Band lassen die Handlungsfäden zusammenlaufen und man spürt, dass Halo Summer hier schon das große Finale vorbereitet. Das stimmt mich natürlich auch traurig. Selbst wenn ich es gar nicht abwarten kann, Band 8.3 zu lesen.

Das Buch findet ihr unter anderem hier: Link zum Buch

Sonntag, 1. Oktober 2017

Autorenbrunch mit Dolores Mey


Heute freue ich mich, euch ein Mitglied der Autorenvereinigung Romance Alliance vorstellen zu können. Die Autorin Dolores Mey hat sich unser Motto - Bücher mit Herz - nicht nur als Autorin, sondern auch bei ihrem eigenen kleinen Verlag auf die Fahnen geschrieben. Die Hessin schreibt Geschichten über die Liebe und das Leben und legt Wert auf interessante zeitgenössische Geschichten, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen und denen es nicht an Spannung, Heiterkeit und Romantik fehlt.




Sonntag, 24. September 2017

Autoren-Brunch mit Dorothea Stiller



Ich habe meinen Sonntagsbrunch überarbeitet. Wie gehabt gibt es fünf individuelle Fragen, die bei jedem Interviewpartner anders lauten und fünf, die jedem Interviewpartner gestellt werden. Den zweiten Teil des Interviews habe ich generalüberholt und (hoffentlich) etwas interessanter gemacht. Statt der Brunch-Fragen findet ihr jetzt eine Schnellfragerunde mit fünf wechselnden Fragen. Um die neue Interview-Runde zu starten, mache ich einfach mal mit mir selbst den Anfang. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich wissen lasst, wie euch die neuen Fragen gefallen.



Montag, 11. September 2017

Lesetipp: Zauberhafte Kinderbuchreihe mit wunderhübschen Illustrationen

Meine Kinder hören abends zum Einschlafen gern Hörspiele und über mein Audible-Abo bin ich auf Barbara Roses Feenschule gestoßen. Die Hörbücher zu dieser Buchreihe sind liebevoll gemacht und gefallen meinen Kindern sehr gut. Umso mehr hat es mich gefreut, dass wir nun Gelegenheit hatten, den dritten Band in Papierform lesen zu können. Meine Tochter ist etwas jünger als die angedachte Zielgruppe (Kinder von 6-8 Jahren), aber sie ist eine Leseratte und hat mit mir und ihrem großen Bruder auch schon den ersten Band von Harry Potter gelesen. Und so hatte sie überhaupt keine Schwierigkeiten zu folgen. Sie ist ein ganz großer Fan von Rosalie und kann sich Handlungsorte und Figuren merken und hat sie auf den liebevoll gemachten Zeichnungen auch alle auf Anhieb erkannt. 
Die abendliche Vorlesezeit war also definitiv ein Highlight für uns drei. Mir gefällt, dass die Geschichten positiv und in gewisser Weise "harmlos" sind, aber trotzdem spannend. Für die Zielgruppe wichtige Themen wie Freundschaft, Verantwortung, Veränderungen usw. werden unaufdringlich in einer passenden und unterhaltsamen Geschichte behandelt. 
In dieser Geschichte geht es zum Beispiel darum, dass Haustiere nicht nur Spaß sondern auch Arbeit und Verantwortung mit sich bringen. Rosalie muss dies lernen, als sie ihr eigenes Einhorn bekommt und sich neben allen Verpflichtungen in der Blütenwaldschule und ihren Freundschaften nun auch noch um dessen Pflege und Wohlergehen kümmern muss. 
Meinen Kindern gefallen besonders auch die Ausdrücke aus der Feensprache, die in unseren alltäglichen Sprachgebrauch übergehen. Plötzlich sind Dinge hier "Koboldblöd" oder Mama verspricht, dass sie noch etwas vorliest, wenn sich die Kinder "feenflink" anziehen und die Zähne putzen. 
Die Illustrationen sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch sehr eng am Text. Man findet viele kleine Details aus den Geschichten in den Bildern dazu wieder.
Wir drei sind hier große (kleine) Fans der Reihe und geben eine absolute Leseempfehlung. 

Donnerstag, 7. September 2017

Lesetipp: Die eine große Liebe des Lebens

Als Autorin geht es mir oft so, dass ich Kolleginnen und Kollegen kennenlerne - über Foren, durch einen gemeinsamen Verlag oder über meine Autoreninterviews für das Blog - aber ihre Bücher nur vom Titel her kenne. Leider fehlt mir die Zeit, alles zu lesen, was ich gerne lesen möchte, doch es reizt mich, auch die Bücher zu den Menschen kennenzulernen. Auf meinem Reader stapeln sich die Titel meiner Kolleginnen von der Romance Alliance und derjenigen, mit denen ich mir auf Facebook schreibe. Ich wünschte manchmal, mein Tag hätte 48 Stunden. 
Nun habe ich es endlich geschafft, den Roman
"Bevor der Regen kam - Eine Liebe in Malawi"  von meiner lieben Forever-Kollegin Stefanie Schankat zu lesen. Es ist ein stilles und sehr berührendes Buch, das ohne großen Firlefanz oder Action auskommt. Der Roman erzählt die Geschichte der einen großen Liebe des Lebens. Eine Liebe über drei Kontinente, die Sehnsucht zurücklässt und unter die Haut geht. Ich habe mich an "Out of Africa" erinnert gefühlt, an die Melancholie der Erzählung und die Bilder, die vor dem geistigen Auge entstehen. Den Stil der Autorin mochte ich sehr. Er ist unaufdringlich, aber doch kunstvoll und beschwört bei mir innere Bilder herauf. 
Auch wenn ich den europäischen Kontinent erst einmal verlassen habe und nicht so weit herumgekommen bin wie die Protagonistin des Romans, so kommt mir doch ihre Geschichte bekannt vor und ich kann das Gefühl nachvollziehen. Vermutlich hat jeder diese eine große Liebe, die das Schicksal durchkreuzt und die einen doch niemals loslässt. Ein wirklich schönes Buch, für das man ein wenig Ruhe braucht, um es zu genießen. 

Samstag, 2. September 2017

Tag 22 bis 31 der Autorenwahnsinn-Challenge

Tag 22: Zeig uns deinen liebsten Leseplatz in diesem Sommer!

Das ist schwer, denn ich hatte diesen Sommer kaum Zeit zum Lesen. Und wenn, dann war es meistens abends... also im Bett. Aber wenn ich dazu komme, lese ich natürlich gern im Garten. 

Montag, 21. August 2017

Tag 20 und 21 der #Autorenwahnsinn-Challenge

Tag 20: Welchen Autor/welche Autorin hast du diesen Sommer neu für dich entdeckt?

Hier muss ich leider passen. Ich komme derzeit kaum zum lesen und wenn, dann eher Autoren, die ich schon kenne. Natürlich habe ich auch ein bisschen bei meinen Kolleginnen von der Romance Alliance geschnuppert, dabei war Jennifer Wellen quasi "neu". Aber ich weiß nicht, ob das zählt, weil ich sie ja kenne. Empfehlen kann ich sie trotzdem. :-D

Gerade lese ich "Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi" von Stefanie Schankat, was mir auch gut gefällt. Besonders ihren Stil mag ich. Aber auch das zählt nur bedingt, weil ich Stefanie ebenfalls als Verlagskollegin bei Forever kenne. Also eine echte "Neuentdeckung" gab es da jetzt nicht so richtig. Meine Kinder haben Barbara Rose mit ihrer Feenschule für sich entdeckt. Und Corinna Wieja mit Simsaladschinn. Aber auch die beiden kannte ich aus meinem Schreibforum. 

 Tag 21: Zeit für eine Pause! Womit prokrastinierst du am liebsten?

Wenn die Schreibblockade zuschlägt, prokrastiniere ich sehr gerne auf Facebook herum oder schaue YouTube-Videos. Bevorzugt Kochrezepte oder DIY-Videos. Tutorials für Deko und alles Mögliche. Ansonsten lese ich natürlich auch gern, aber das zählt ja vermutlich nicht. Ist schließlich quasi Fortbildung. 
Ansonsten bin ich anfällig für so blöde Online-Tests oder auch mal Sims. Das konnte ich früher stundenlang spielen. Ab und zu lasse ich mich auch heute noch mal hinreißen. 



Samstag, 19. August 2017

Tag 18 und Tag 19 #Autorenwahnsinn-Challenge

Tag 18: Wir lieben Notizbücher! Welches benutzt du aktuell?


Im Moment arbeite ich eher direkt am Rechner. Ich mache mir Tabellen und trage meine Plots ein und schreibe das dann runter. Natürlich notiere ich auch Dinge per Hand, aber das habe ich in letzter Zeit selten getan. Oft nutze ich dazu das Beat Sheet von Blake Snyder und das sieht dann so aus.




Tag 19: Hot, hot, hot! Heute wollen wir ein heißes, sinnliches Zitat von dir lesen.


Aus Love on Air - Verliebt in London kommt diese Szene. Um Spoiler zu vermeiden habe ich wieder die Namen durch Pronomina ("er"/"sie") ersetzt. 
Sie konnte noch einen leisen Hauch Whisky schmecken, roch das Wasser in seinen Haaren, die frische Luft, ein Geruch, der an Sommerregen auf Asphalt erinnerte. Er ließ seine Hand langsam über ihren Rücken gleiten. Einzig diese leichte Berührung und das zaghafte Spiel seiner Lippen auf ihren löste ein Feuerwerk der Empfindungen in ihr aus. Sie spürte ein Prickeln unter der Kopfhaut, das sich rasend schnell ausbreitete, ihren Nacken entlanglief, den Rücken abwärts wie ein elektrischer Strom. Ihre Haut fühlte sich übersensibel an, als er mit dem Handrücken über ihre Wange strich und ihren Nacken umfasste. Seine Lippen wurden mutiger, drängender und öffneten ihren Mund mit seiner erkundenden Zunge.Sie fühlte ein warmes Pulsieren, ein Ziehen im Bauch, das in tiefere Regionen ausstrahlte. Das Gefühl traf sie völlig unvorbereitet. Sie verstand nicht, warum sie für jemanden, in den sie doch nicht im Geringsten verliebt war, ein solches Verlangen empfinden konnte. Aber das war es, was sie fühlte. Verlangen. Es war ein Verlangen wie sie es bisher nur gekannt hatte, wenn sie sich absolut sicher fühlte, ihrem Partner blindlings vertraute und sich fallenlassen konnte.Sie mühte sich, die Kontrolle nicht gänzlich abzugeben, doch ihr Verstand schien sich im Standby-Modus zu befinden. Wie von selbst drängte sich ihr Körper an seinen, zogen ihre Arme ihn mit sich, während sie sich nach hinten auf die Couch sinken ließ. Sein Gewicht presste ihn hüftabwärts gegen ihren Leib und es war nur allzu offensichtlich, dass er dasselbe Verlangen verspürte, was ihr einen leisen Seufzer entrang. Unwillkürlich schlang sie ein Bein um ihn und zog ihn an sich, während ihre Hände in wilder, aufgeregter Fahrt seinen Oberkörper erkundeten und sie sich atemlos küssten. Seine Lippen wanderten zu ihrem Hals, zupften an der empfindlichen Haut, während sie sich gnadenlos auf die Stelle zubewegten, von der sie wusste, dass es sie um den Verstand bringen würde, wenn sie dort ankamen. Sie spürte warmen, stoßweisen Atem, der ihre Haut kitzelte. Immer näher kamen seine Lippen der Stelle und drehten wieder ab. Seine Zunge malte kleine Kreise auf ihre empfindliche Haut, wanderte aufwärts, im Wechsel mit dem Spiel seiner Lippen, quälend langsam, millimeterweise, bis sie die Stelle erreichten. Sie bog den Rücken durch, hielt ihn mit ihrem Bein fest umschlungen und presste ihren Unterleib fester gegen seinen, das Kribbeln und Drängen war kaum auszuhalten, ließ sich nicht mehr stoppen, auch wenn sie gewollt hätte. Sie hatte den Punkt überschritten, an dem es keine Rückkehr mehr gab. Ihre rasenden Gedanken schwiegen, es gab nur noch eine Flut von Empfindungen, die ihren Körper erschütterten. Fieberhaft zerrten ihre Hände am Stoff seines T-Shirts, schafften es schließlich, es abzustreifen und ertasteten aufgeregt und fahrig seinen warmen, kräftigen Oberkörper. Er richtete sich halb auf und zog sie in eine sitzende Position, um ihr Top auszuziehen. Er betrachtete sie einen kurzen Augenblick mit hungrigen Augen. Seine Brust hob und senkte sich in schnellem Tempo.„Vielleicht sollten wir besser …“ Er machte eine fahrige Kopfbewegung Richtung Wohnzimmertür. Mit einer Hand griff er die am Boden liegenden Kleidungsstücke, mit der anderen zog er sie vom Sofa.Ungestüm polterten sie die Stufen hoch und keine Minute später schloss sich seine Zimmertür hinter ihnen. Sie spürte das kühle Holz an ihrem Rücken, als er sich an sie drängte und sie leidenschaftlich zu küssen begann. Sein Knie presste sich zwischen ihre Schenkel, was ein wahres Erdbeben in ihr auslöste. Hungrig suchten ihre Finger nach dem Bund seiner Shorts, gewannen schließlich den Kampf mit den Knöpfen und streiften sie von seinen Hüften. Durch den dünnen Stoff ihrer Yogahose konnte sie nun unmissverständlich seine Erregung spüren, warm und drängend. Seine Hand löste den Verschluss ihres BHs und streifte ihn von ihren Schultern. Sie wurde von dem Verlangen übermannt, seine Haut auf ihrer zu spüren und presste ihre runden, weichen Brüste gegen seinen Oberkörper. Er löste sich für einen kurzen, leidenschaftlichen Seufzer von ihren Lippen. Weitere störende Kleidungsstücke fanden ihren Weg auf seinen Teppichboden, während ihre Hände immer mehr Terrain eroberten. Als sie schließlich wenig elegant aus den Beinlöchern ihres Slips stieg, der mittlerweile um ihre Knöchel gefallen war, stieß sie ihn zurück, so dass er auf seiner Bettkante zu sitzen kam. Er zog sie auf seinen Schoß und hielt ihren Brustkorb mit den Händen umfangen, während seine Lippen und seine Zunge mit der Erkundung ihrer Rundungen begannen. Doch allzu lange hielt sie die süße Folter nicht aus. Ihre Geduld reichte nicht mehr für ein ausgedehntes Vorspiel. Sie wollte diesen Mann. Sie wollte ihn hier und jetzt und sofort. Ihre Hand glitt zwischen seine Beine, schloss sich um ihn und streichelte die warme, gespannte Haut. Er ließ ein wohliges Knurren hören und sein Atem stockte hörbar.„Hast du vielleicht …“, flüsterte sie an seinem Ohr.„Nachttischschublade.“ Seine Stimme klang rau und gepresst.

Freitag, 18. August 2017

Tag 17 #Autorenwahnsinn

Tag 17: Wo schreibst du an Regentagen?

Meistens im Wohnzimmer auf der Couch mit Blick auf mein Lieblingsbild. 


Mittwoch, 16. August 2017

Tag 16 # Autorenwahnsinn-Challenge: Meine Schreibbuddys

Tag 16: Wer sind deine Schreibbuddys? Zeig uns deine Partner in Crime!

Bettina Kiraly
Schreiben ist ja für gewöhnlich ein einsames Business. Aber ich habe einige Kolleginnen, mit denen ich mich austauschen kann. Da seien erst einmal die Damen von der Romance Alliance genannt. Das ist meine Autorenfamilie. Stellvertretend nenne ich hier vor allem die "Gruppenmutti", Bettina Kiraly, die sich für uns wie eine Löwenmama einsetzt und unermüdlich arbeitet, um die Gruppe zusammenzuhalten und den Überblick zu behalten. 

Dann treibe ich mich aber auch noch auf einem geschlossenen Forum speziell für Kinder- und Jugendbuchautoren herum, wo ich auch viele tolle und hilfreiche Kontakte gefunden habe, die mich immer wieder motivieren und mir aushelfen. Hier habe ich vor allem in Angelika Lauriel eine verwandte Seele gefunden, obwohl wir uns bisher im Real Life noch nie begegnet sind (was wir hoffentlich bald ändern). 

Zwei meiner besten Freundinnen kannte ich schon bevor überhaupt eine von uns etwas veröffentlicht hat und doch sind wir alle Autorinnen geworden. Natürlich ist das super zum gegenseitigen Testlesen, Motivieren, Ausheulen, Brainstormen und so weiter. Das sind die Hörspiel-, Mystery- und Romantasy-Autorin Evelyn Boyd und die Hörspiel-/Jugendbuchautorin Kari Erlhoff(bekannt vor allem als Autorin für die drei ???). 
Da habe ich also äußerst kompetente Beratung mal ganz abgesehen von der seelischen Unterstützung. 
Wir haben uns früher, als wir noch mehr Zeit haben, auch gegenseitig Geschichten geschrieben. Schade, dass der stressige Alltag dafür nicht mehr so viel Zeit lässt. Denn das sind tolle Erinnerungen.

Dann nutze ich doch gleich noch mal diesen Post, allen meinen tollen Schreibkolleginnen "Danke!" zu sagen. Ihr seid die Besten! 

Dienstag, 15. August 2017

Autorenwahnsinn Tage 8-15

Ich muss heute mal wieder mehrere Tage in einem Post zusammenfassen, da ich mit meinem Großen unterwegs zur Oma war. Hier nun meine Antworten für die Tage 8-15. 

Tag 08: Welche Lieder gehören in deinen persönlichen und/oder schreiberischen Sommer-Soundtrack?

Da muss ich mich als ziemlich langweilig outen, denn ich habe keinen Schreib-Soundtrack. Ich brauche absolute Ruhe beim Schreiben. Als schreibende Mama muss ich oft schon viele andere Hintergrundgeräusche ausblenden und bin froh, wenn ich Ruhe habe. Es gibt aber Songs, mit denen ich mich motiviere. Dazu gehört zum Beispiel mein All-Time-Motivations-Favorit "Try" von Pink. Auch wenn es da um Beziehungen geht. Beim Schreiben muss man sich auch oft vom Boden aufklauben und es noch einmal versuchen. Motivation geben mir auch immer Songs von Herman van Veen. Ich hatte das Glück, ihn auf der letzten Frankfurter Buchmesse live und in persona sehen zu dürfen und er hat dort auf der Bühne etwas gesagt, das mir immer wieder Kraft gibt, weiterzumachen. Es ging im Groben um seinen Werdegang und darum, dass man das machen sollte, was man kann und was sich richtig anfühlt und nicht das, was von einem erwartet wird. 

Ansonsten gibt es noch einen ganz besonderen Song, den ich immer wieder beim Schreiben höre. Es handelt sich um ein Lied zu einem meiner Jugendbücher. Ein Freund von mir hat meinen Text vertont und ich finde seine Musik großartig. Aktuell steht der Termin der Veröffentlichung wieder etwas in den Sternen. Geplant war 2018, dann wurde der VÖ-Termin verschoben... Wir werden sehen. Der Song motiviert mich aber trotzdem.




Montag, 7. August 2017

Autorenwahnsinn Tag 7

Die heutige Frage bei der #Autorenwahnsinn-Challenge von Schreibwahnsinn lautet: 
Wo schreibst du bei gutem Wetter?

Da ich eigentlich immer direkt in den Laptop tippe, schreibe ich dann meistens auf der Terrasse. 

Hier ein Bild aus dem April, da sieht unser Garten noch recht kahl aus, aber ihr könnt euch Massen von Buschwerk und Unkraut hinzudenken. Das zweite Foto ist aus dem Urlaub, da habe ich auf der Terrasse des Hotels geschrieben. 


Vielleicht sollte ich mir mal das Notizbuchschreiben angewöhnen, dann kann man auch am Strand schreiben. :-)

Samstag, 5. August 2017

Lesetipp: Booksnack rund um große und kleine Lügen

Da ich im Urlaub W-LAN-los war und sogar der Handyempfang zu wünschen übrigließ, habe ich beschlossen, das Beste daraus zu machen und die Offline-Zeit mit meinen Kids zu genießen wie in der „guten alten Zeit“. So ruhen zwar meine aktuellen Schreibprojekte und ich muss später umso mehr wieder ranklotzen, aber ich komme so zum Lesen und Genießen. So habe ich mir auch endlich mal den Booksnack meiner lieben Kollegin Jennifer Wellen vorgeknöpft.

Die Geschichte lässt sich aufgrund der Kürze ruckzuck durchlesen und ist genau das Richtige für eine Bahnfahrt zur Arbeit oder fürs Wartezimmer. Der Stil ist angenehm locker und unterhaltsam. Natürlich ist sie - wie jede Liebesgeschichte - in Teilen vorhersehbar, aber das gehört für mich zum Genre. Es geht im Großen und Ganzen um kleine und große (Lebens-)Lügen und darum, wie man mit der Wahrheit umgeht, wenn sie verletzend ist. Sind kleine „weiße“ Lügen nicht manchmal besser, wenn man einem geliebten Menschen dadurch Kummer ersparen kann? Oder ist die Wahrheit letzten Endes doch immer vorzuziehen? Mariella findet dies für sich heraus, als sie vor eine harte Prüfung gestellt wird. Nicht nur, dass sie nach dem Tod ihres Mannes plötzlich als Alleinerziehende dasteht und finanziell kaum über die Runden kommt. Ein merkwürdiger Brief stellt auch noch plötzlich alles in Frage, das sie bisher über ihr Leben angenommen hat. Und dann stirbt auch noch das Kaninchen ihrer Tochter und Mariella bringt es einfach nicht übers Herz, der Kleinen die Wahrheit zu sagen. Sie macht sich auf die verzweifelte Suche nach einem Doppelgängerkaninchen und findet dabei Unerwartetes.

Link zum Buch

Lesetipp: Hochspannung und ein fieser Cliffhanger

Ich habe schon lange auf die Fortsetzung der Sumpfloch-Saga gewartet und war glücklich, endlich wieder in das vertraute Universum eintauchen zu können.
Damit sei vorab auch schon gesagt: man kann dieses Buch nicht unabhängig von den ersten sieben Bänden lesen. Nach der langen Pause und meinem mit zunehmendem Alter schlechter werdendem Gedächtnis, fand ich es schon schwer, wieder in die Geschichte hineinzukommen und mich wieder zu erinnern, was vorher war. Aber als ich dann wieder drin war, konnte ich das Buch mal wieder kaum weglegen. Die verzweifelte Lage der Helden spitzt sich weiter zu und es wird richtig spannend und gefährlich, denn Hanns, Gerald, Lisandra und Berry brechen zu einer Mission auf, die wenig erfolgversprechend, aber ihre letzte Hoffnung ist, die Welt von Amuylett noch retten zu können. Dabei lässt sich Halo Summer wieder richtig fiese Dinge einfallen, die ihnen das Leben schwermachen. Dieser Band fühlt sich wieder sehr nach einem Übergangsband an, denn er fängt eigentlich mittendrin an und hört auch mitten im Geschehen wieder auf, da es ja erst der erste Teil des letzten Bandes ist. (Halo hat sich entschlossen, die Bücher zu teilen, damit wir nicht noch länger warten müssen). Dadurch endet das Buch in einem ziemlich fiesen Cliffhanger und ich hoffe wirklich, dass ich bald weiterlesen kann.
Mein Tipp wäre vielleicht sogar, zu warten, bis Band 8.2 erscheint und dann beide in einem Rutsch zu lesen. Insgesamt würde ich auf jeden Fall sagen: ein Muss für alle Sumpfloch-Fans. Nach wie vor ist die Saga spannend und ich habe noch absolut keine Ahnung, in welche Richtung sich das Ende entwickeln wird. Vermutungen habe ich, aber mehr auch nicht.


Ich kann die Sumpflochsaga wirklich wärmstens weiterempfehlen. Man muss sich am Anfang ein wenig warmlesen, aber das lohnt sich definitiv.