Mittwoch, 19. Juli 2017

Das Wortwucher-Blog macht Sommerpause!


Ihr Lieben!

Vielleicht habt ihr schon gemerkt, dass ich aktuell etwas in Verzug mit neuen Inhalten bin. Eigentlich waren noch einige Interviews geplant und auch die Buchvorstellung von Halo Summers "Der tiefste Grund" steht noch aus. 
Es ist im Moment einfach zu viel los hier. Die Ferien haben begonnen, die Kinder sind zuhause, ich habe noch zwei Deadlines vor der Brust und ein Lektorat sowie ein Projekt, das noch darauf wartet, dass ich mich darum kümmere. Mein Sommer ist daher leider sehr vollgestopft und ich komme zu nichts. Anstatt ständig mit einem schlechten Gewissen herumzulaufen, habe ich jetzt beschlossen, einfach eine Sommerpause einzulegen, bis für den Großen die Schule beginnt.
Wenn ich es zwischendurch schaffe, werde ich hier noch Buchvorstellungen posten. Ich hoffe, ihr habt Verständnis. Ab dem 1. September bin ich dann wieder für euch da!


Liebe Grüße
Dorothea

Donnerstag, 6. Juli 2017

Die Challenge: Greif einem Straßenmusiker in den Hut und klau sein Geld!


Ich bin stinksauer! Und weil ich ein harmoniesüchtiger, friedliebender Mensch bin, muss man einiges tun, um das zu erreichen. Was macht mich gerade so wütend? Die Bemerkung eines "Lesers" zum Thema E-Book-Piraterie. Er meint, Autoren hätten eben einfach etwas Anständiges lernen sollen, dann müssten sie nicht vom Schreiben leben. 

Nur, weil ein anderer die Arbeit, die man leistet, nicht wertschätzt, heißt das ja nicht, dass sie keine Arbeit ist und keinen Lohn verdient hat. Nur, weil mir meine Arbeit meistens Spaß macht, heißt das doch nicht, dass sie keine ist. Stellt euch vor, ein Teil eures Gehaltes würde euch gestrichen, weil ihr ja hin und wieder auch ganz gerne zur Arbeit geht und euch dort wohlfühlt.
Oder der Arzt sagt zu euch: "Sie bluten? Tja, hätten Sie was Anständiges gelernt, könnten Sie das jetzt selber nähen." 


Darüber hinaus habe ich - genau wie die meisten anderen Autoren - etwas Anständiges gelernt. Der allergrößte Teil von uns, hat nämlich neben dem Schreiben noch einen "Brotjob", weil es sich vom Schreiben ohnehin nur in den wenigsten Fällen wirklich leben lässt. Doch Schreiben ist zeitaufwändig. Von der ersten Idee, bis ich das Wort "ENDE" unter ein Buch von ca. 200-250 Seiten Länge setzen kann, sitze ich monatelang täglich mehrere Stunden am Rechner und arbeite. Ja, manchmal ist es harte Arbeit und nervt genauso, wie der "Brotjob" es bisweilen tut. Aber beides macht man natürlich nicht NUR für das Geld. Es wäre schlimm, wenn wir alle nur für das Geld arbeiteten. 

Und doch haben viele diese Selbstbedienungsmentalität. Seit eine der großen Piratenseiten ausgehoben wurde, beschweren sich viele der ehemaligen Nutzer darüber, dass sie jetzt für ihre Bücher bezahlen sollen. Wirklich? Ihr zahlt locker mal 10-15 Euro für ein Kinoticket - vielleicht noch mehr für Popcorn und Getränk, für knappe zwei Stunden Spaß. Für einen Kaffee-to-go, der in 15 Minuten getrunken ist und nebenbei noch übel die Umwelt versaut gebt ihr auch zwischen 2 und 6 Euro aus, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber ein Ebook für maximal 5 Euro (meine liegen sogar unter 4 Euro), das ist euch zu viel? 

Ich arbeite hauptberuflich als Lehrerin, habe also auch so zuhause noch viel Arbeit (ja ja, ich weiß, angeblich haben wir ja alle nachmittags frei - bei uns geht allerdings der Unterricht regulär bis 15 Uhr und danach muss ich vorbereiten, korrigieren oder habe z.B. Konferenzen), ich habe zwei kleine Kinder, die versorgt werden müssen. Da knapse ich mir hier und da eine Stunde ab und schreibe und das auch, wenn ich müde, genervt und erschöpft bin. Natürlich macht es mir auch Spaß, aber es ist kein Hobby. Ich unterzeichne Verträge, habe vertragliche Pflichten und Auflagen, die ich in Kauf nehme. Die Gewinnmargen sind inzwischen durch Ebooks, Flatrates und die große Vielfalt der Neuerscheinungen ohnehin extrem niedrig. An jedem Buch verdiene ich ein paar Cent. Davon könnte ich mir nicht einmal eine Kugel Eis für meine Kids leisten. Leben kann davon sowieso kaum jemand. Und diese paar Cent sind vielen Leuten noch zu viel. 

Ein Straßenmusiker stellt seinen Hut auf und die Leute sind gern bereit, etwas hineinzustecken. Wärst du so dreist, hineinzugreifen und eine Handvoll Münzen herauszunehmen, wenn du vorbeigehst? Vermutlich wären das die wenigsten. Aber genau das machen Leute, die sich Ebooks von Piratenseiten herunterladen. Sie bringen einen Künstler um einen Teil seines Lohns - der ohnehin nicht allzu großzügig ausfällt. Es ist und bleibt Diebstahl. Auch wenn es sich um geistiges Eigentum handelt. Und auch, wenn ihr glaubt, es ist ein Kavaliersdelikt: ähnliche Fälle bei Musikdownloads haben schon zu empfindlichen Geldbußen und strafrechtlichen Konsequenzen geführt und es ist und bleibt ein Straftatbestand, sich illegal Dinge aus dem Netz zu saugen.

Ich finde es einfach armselig, welche Ausreden Leute hervorbringen, warum es völlig in Ordnung sein soll, genau das zu tun. Meine Challenge: Wenn ihr der Meinung seid, es ist nichts Unrechtes, dann bitte ich euch, in einer belebten Fußgängerzone mal genau das zu tun: greift einem Straßenmusiker in den Hut - am besten, wenn sich schon eine Menge Leute um ihn versammelt hat und zuhört. Schaut einmal, was passiert. Ich glaube nicht, dass ihr an diesem Tag neue Freunde findet. Denkt mal drüber nach!

Sonntag, 25. Juni 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin A.C. Scharp





Heute habe ich wieder einen Gast beim Sonntagsbrunch. Dieses Mal eine Autorin, die sich sehr geheimnisvoll hinter einem geschlossenen Pseudonym verbirgt, was ja per se schon einmal meine Neugier weckt. Ich freue mich und bin gespannt darauf, was A.C. Scharp uns über ihr Leben, ihre Bücher und den Rest verraten mag. 


Montag, 19. Juni 2017

Was ist Realität, was ist Traum?: Lesetipp

Durch das verlängerte Wochenende, an dem wir meinen Bruder besucht haben, bin ich endlich mal wieder etwas länger am Stück zum Lesen gekommen und habe den Roman "Ich träumte von deiner Liebe" meiner Kollegin Bettina Kiraly durchgelesen. Mir hat es gut gefallen und ich empfehle die Lektüre gern weiter.

Die Maklerin Rebecca kann sich glücklich schätzen: sie hat den perfekten Traummann gefunden, geheiratet, ein wundervolles Haus und schmiedet bereits Pläne, eine Familie zu gründen. Doch ein Treppensturz verändert alles: als sie im Krankenhaus erwacht, erzählt man ihr, sie habe vier Jahre im Koma gelegen. Der Mann, mit dem sie die letzten vier Jahre glücklich war, soll bei einem Unfall ums Leben gekommen sein, an genau dem Tag, an dem sie ihn kennenlernte. 
Verzweifelt versucht sie, wieder in die Parallelwelt zu gelangen, in der sie so glücklich war.

Link zum Buch:
Kindle
Epub
Taschenbuch



Was mir an dem Buch besonders gefallen hat:

Ich fand das Gedankenexperiment sehr faszinierend. Man fängt an, darüber nachzudenken, was Realität eigentlich ist und warum wir uns so sicher sind, dass unsere Realität auch wirklich echt und real ist.
Ich konnte mich gut in Rebeccas Verzweiflung einfühlen. Sie hat vier Jahre lang das perfekte Glück gelebt und auf einmal soll all das nur Illusion gewesen sein. 


Wem könnte das Buch gefallen?

Ich denke, man muss einfach Liebesgeschichten mögen. Wenn man mit Gefühlen und Romantik nichts anfangen kann, dann ist das Buch sicher nichts. Auch mit etwas ausgedehnteren Erotikszenen sollte man klarkommen, sonst könnte man stellenweise rote Ohren bekommen.
Ich finde, das Buch ist perfekt als Entspannungs- oder Urlaubslektüre, wenn einem nach Romantik und großen Gefühlen ist. 

Sonntag, 18. Juni 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Miriam Rademacher


Auch am heutigen Sonntag gibt es natürlich wieder einen Brunch. Ich freue mich, dass meinem Aufruf in einigen Autorengruppen wieder einige liebe Leute gefolgt sind, so dass ich euch auch in Zukunft weiter Autorinnen und Autoren und deren Bücher vorstellen darf. Heute kommt eine Dame zu mir, die ungefähr mein Jahrgang ist und die für ihr Schreiben auch schon einen Preis einheimsen durfte. Ich wünsche euch also viel Spaß dabei, Miriam Rademacher und ihre Bücher kennenzulernen. 


Montag, 5. Juni 2017

Offtopic: Sechs Wochen ohne Zucker - kleine Zwischenbilanz


Im April wurde bei mir eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse diagnostiziert (Hashimoto Thyreoiditis). Sie ist einer der Gründe, warum ich es einfach nicht schaffe, von meinem Gewicht herunterzukommen und auch immer so schnell wieder zulege, wenn ich es mal schaffe, ein bisschen zu reduzieren. Und weil das ja nicht reicht, habe ich zusätzlich noch seit bestimmt 20 Jahren PCOS (polyzystisches Ovarialsyndrom), das häufig - und eben auch bei mir - mit einer Insulinresistenz einhergeht. Mit den Einzelheiten und Details möchte ich euch da gar nicht langweilen, ich fasse es ganz kurz zusammen.
Ein hormonelles Ungleichgewicht führt dazu, dass zum einen der Zyklus gestört ist (viele finden es schwer, mit PCO schwanger zu werden, ich hatte Glück) und zum anderen führt die Insulinresistenz dazu, dass man schnell Gewicht zulegt und es nur schwer wieder loswird. Kurzum, da wollte das Universum ganz sicher gehen, dass ich auch ja dick werde. *grins*

Sonntag, 4. Juni 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Jennifer Wellen


Heute gibt es einen besonderen Brunch-Besuch, denn nicht nur ist mein heutiger Gast seit Kurzem Mitglied der Romance Alliance, sondern hat auch schon echt auf meiner Terrasse gesessen (da hat sie allerdings selber Muffins mitgebracht, heute kann sie sich mal virtuell von mir bewirten lassen). Wir sind derselbe Jahrgang, beide im Ruhrpott oder am Rand desselben geboren und aufgewachsen und schreiben hauptsächlich über die Liebe. Was kann da schon groß schiefgehen? Ich freue mich jedenfalls, Jennifer Wellen zum virtuellen Brunch begrüßen zu dürfen.


Montag, 29. Mai 2017

Lesetipp

Wie ihr wisst, gibt es bei mir auf dem Blog keine Rezensionen mehr. Das hat den ganz einfachen Grund, dass ich mittlerweile als Autorin so weit Fuß gefasst habe, dass ich nun eher auf der anderen Seite des Zauns stehe. Positives würde als Lobhudelei verstanden, Negatives als Kollegenbashing und das will ich auf keinen Fall. Ich möchte euch aber gerne weiterhin Bücher ans Herz legen, die mir gut gefallen haben. Langer Rede, kurzer Sinn, hin und wieder werde ich Lesetipps oder Buchempfehlungen schreiben. Ich denke, das ist ein guter Kompromiss. 

Vor Kurzem haben wir auf dem Romance Alliance Blog die Lektorin Julia Eisele interviewt, die im Herbst mit ihrem selbstgegründeten Verlag, dem Eisele Verlag, an den Start geht. Kurze Zeit später brachte mir die Post ein Exemplar von "Die Farbe von Milch" von Nell Leyshon, einem Roman aus dem Startprogramm des Verlags. Ich habe mich riesig gefreut und die Gelegenheit im Urlaub gleich genutzt, das Buch zu lesen. 
Als allererstes muss ich sagen, dass mir schon Cover und Einband total gut gefallen. Schlicht, aber wirkungsvoll und meiner Meinung nach auch sehr passend. 
Der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin Mary geschrieben und schildert ihre Erlebnisse als Tochter einer armen Bauernfamilie. Sie und ihre Schwestern arbeiten hart und erfahren wenig Liebe und Anerkennung. Schließlich wird Mary gegen ihren Willen in das Haus des Dorfpfarrers geschickt, um dessen kranke Frau zu pflegen und im Haushalt zu helfen. Zwischen ihr und der Pfarrersfrau entwickelt sich ein fast mütterliches Verhältnis, doch Marys Leben erfährt eine Wendung, als die Pfarrersfrau stirbt. 
Ein bisschen hat mich das Buch an "Herbstmilch" erinnert, auch wenn Marys Erinnerungen ein hartes Leben mit wenig Anlass zur Freude schildern. Vermutlich liegt es an der positiven Erzählstimme, die in ihrem harten, arbeitsreichen Alltag immer wieder Schönes entdeckt. Trotz ihres trostlosen Schicksals und der Härte und Ungerechtigkeit, die sie erfährt, ist das Buch einfach schön, weil Mary in all dem noch so viel Gutes erkennen kann. Die Sprache ist schlicht, teilweise ohne Punktuation, was anfangs etwas anstrengend war. Später wird die Sprache komplexer, so wie Mary beim Schreiben sicherer wird. 
Man erahnt schnell das Ende, auf das die Geschichte zusteuert, doch der ganz eigene Blick Marys auf die gesellschaftlichen Verhältnisse und ihr eigenes Schicksal macht es dennoch bis zum Schluss spannend.


Sonntag, 28. Mai 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Anna Ruhe


Ich habe heute wieder ganz lieben Besuch, den ich ebenfalls über ein Schreibforum kennengelernt habe. Die Berliner Autorin Anna Ruhe schreibt wundervolle Kinderbücher und ich freue mich heute sehr, dass ich mit ihr über ihr Leben und ihre Bücher plaudern darf. Wenn ihr mögt, schaut euch ihre Kinderbücher Seeland und Mount Caravan mal an. Ich finde, da lohnt sich der Kauf schon allein wegen der Cover, oder? In die bin ich nämlich total verliebt.

Bild: Andrea Katheder

Samstag, 20. Mai 2017

Zehn Highlights im Wonnemonat Mai


Fast ist der Mai schon wieder vorbei und ich möchte ihn für euch noch einmal in aller Kürze Revue passieren lassen. Hier sind meine 10 Highlights im Mai:

1 Es grünt und blüht wieder

Im Garten und in der Natur sprießt es wieder und, obwohl ich kein ausgesprochener Gartenmensch bin, der jedes Wochenende in der Erde wühlen muss, freut es mich doch, dass jetzt im Garten schon meine Iris blühen, der Flieder und die Azalee. Tomaten, Kräuter, Erdbeeren … 

2 Lieber Besuch

Ich hatte im Mai lieben Besuch von meiner Kollegin Jennifer Wellen zum spontanen Autorenkaffeeklatsch auf der Terrasse. Damit ist die Ruhrpott-Connection wieder gewachsen und ich hoffe, dass noch viele Treffen und vielleicht auch gemeinsame Aktionen folgen werden.

3 Lese-Zeit

Endlich hatte ich mal wieder Gelegenheit zum Lesen. Nachdem ich eine ganz lange Leseflaute hatte, während der ich maximal abends 1-2 Seiten lesen konnte, habe ich im Urlaub nun drei Bücher gelesen, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Darunter waren »Das Frostmädchen« von Stefanie Lasthaus, »Frostgras« von Angelika Lauriel und »Die Farbe von Milch« von Nell Leyshon. Zum letzteren Buch werde ich noch ausführlicher schreiben, wenn ich mich hier wieder etwas sortiert habe.

4 Holland-Urlaub mit der Familie

Eine Woche die Seele baumeln lassen am Veluwemeer mit nur einem Regentag. Tolle Ferienwohnung im Landal Waterparc Veluwemeer, Sonne, Schwimmen (allerdings nur im Hallenbad), Toben, Kuscheln, Schlafen, Sauna … einfach schön. Sogar einen Abstecher an die Nordsee haben wir noch geschafft.

5 Endlich wieder Erdbeeren!!!

Die Erdbeer-Saison rollt an und ich freu mich wie Bolle, weil ich so gerne Erdbeeren mag und ungern außerhalb der Saison welche kaufe. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Holland-Erdbeeren sehr aromatisch waren. Wahrscheinlich verkaufen sie die wässrigen an die blöden Deutschen. ;-)

6 Keto-Rezepte ausprobieren

Da bei mir eine Hashimoto Thyreoiditis diagnostiziert wurde, versuche ich es derzeit mit einer ketogenen Ernährung, um das Gewicht mal wieder in normale Bahnen zu lenken. Mir fällt es relativ schwer, weil ich weder Eier noch Fleisch besonders gern esse und es ohne kohlenhydratreiche Sättigungsbeilagen wie Reis, Nudeln, Brot und Kartoffeln dann echt schwer wird - vor allem unterwegs. Doch ich habe die super Rezept-Videos von Sahil von »Headbanger's Kitchen« entdeckt und experimentiere fleißig. Besonders die indischen Rezepte sind klasse. Mjam!

7 Grillen am Strand

Ein Grillfreak als Ehemann zahlt sich aus. Der tragbare Gasgrill konnte uns an den Nordsee-Strand begleiten und es gab Würstchen mit Meerblick. Überhaupt ein sehr schöner Tag.

8 Familien-Treffen

Wir haben unseren Holland-Urlaub kurz für einen Tag unterbrochen, um zur Konfirmation meines Neffen zu fahren. Mal wieder eine der seltenen Gelegenheiten, an denen die Familie zusammenkommt. Die kann es ruhig öfter geben. 

9 Ruhr Topcard

Auf den Hinweis meiner Freundin hin, habe ich uns mal eine Ruhr Topcard zugelegt. Ich find es super, weil der Sparfuchs in mir natürlich das Meiste aus der Karte herausholen möchte. So schaue ich in den Prospekt und entdecke lauter tolle Sachen, die man ja auch mal mit der Familie unternehmen könnte wie Bootfahren auf der Ruhr zum Beispiel. Morgen geht es (vorausgesetzt das Wetter stimmt) mit der Brut für lau ins Fort Fun (Freizeitpark), während Papa sich von uns ausruhen kann, weil er ja Montag wieder schaffen muss. 

10 Mein Schottland-Krimi ist endlich fertig 

Eigentlich hatte ich mir ja Februar vorgenommen, aber es kam immer der Alltag dazwischen, die Buchmesse, ein Kurzroman, den ich noch eingeschoben habe... aber jetzt ist er fertig und das Beste: ganz vielleicht könnte er ein Zuhause finden. Mehr kann ich noch nicht sagen, aber es würde mich extrem freuen. 

So. Das war also mein Mai. Und ihr so?

Freitag, 5. Mai 2017

Auf der Soapbox: Der Autor Michael Karner mit "Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung"


ACHTUNG! DIESES MAL MIT GEWINNSPIEL!!! 

Meine Rubrik "Soapbox" soll Indie-Autoren, Self-Publishern und Ebook-only Autoren eine Plattform bieten, sich den Lesern zu präsentieren. Die Idee dazu habe ich mir von der Tradition der "Soapbox Speeches" geliehen. Man steigt einfach auf eine Kiste und hält eine Rede über das, was einem am Herzen liegt. Hier klettern die Autoren selbst auf die Kiste und stellen ihr Buch in ihren eigenen Worten vor. Ich mische mich nicht ein. In etwa 500 Wörtern dürfen sie euch Lesern hier ihr Werk vorstellen und schmackhaft machen. Wer sein Buch hier vorstellen möchte, kann mich gerne kontaktieren.


Heute erklimmt die Soapbox der Autor Michael Karner und stellt und sein Buch "Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung" vor, das ihr gleich auch noch gewinnen könnt! 


Sonntag, 30. April 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Mirjam H. Hüberli


Beim heutigen Sonntagsbrunch darf ich eine Autorin aus der Schweiz begrüßen, die hauptsächlich für Kinder- und Jugendliche schreibt. Dabei tobt sie sich in den Genres Fantasy/Urban Fantasy, Thriller und Liebesroman aus. Ich hatte das Glück, sie bereits zweimal auf der Messe in Frankfurt treffen zu dürfen. Mirjam H. Hüberli kann aber nicht nur schreiben, sie zeichnet auch und das wirklich zauberhaft. Am besten, ihr schaut mal auf ihrer Autorenhomepage vorbei und überzeug euch selbst.


Freitag, 28. April 2017

Auf der Soapbox: Isaak Rosenblatt mit "Isarsilber"


Meine Rubrik "Soapbox" soll Indie-Autoren, Self-Publishern und Ebook-only Autoren eine Plattform bieten, sich den Lesern zu präsentieren. Die Idee dazu habe ich mir von der Tradition der "Soapbox Speeches" geliehen. Man steigt einfach auf eine Kiste und hält eine Rede über das, was einem am Herzen liegt. Hier klettern die Autoren selbst auf die Kiste und stellen ihr Buch in ihren eigenen Worten vor. Ich mische mich nicht ein. In etwa 500 Wörtern dürfen sie euch Lesern hier ihr Werk vorstellen und schmackhaft machen. Wer sein Buch hier vorstellen möchte, kann mich gerne kontaktieren.

Heute erklimmt die Soapbox der Autor Isaak Rosenblatt und stellt uns sein Buch "Isarsilber" vor:


Sonntag, 23. April 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Barbara Rose


Mein heutiger Gast schreibt erfolgreich seit mittlerweile über zehn Jahren für Kinder und Jugendliche unter anderem bei Ueberreuter, Thienemann, Oetinger, Esslinger, Coppenrath, Carlsen, arsEdition und Herder und kann mit zahlreichen Auszeichnungen aufwarten. Die Autorin Barbara Rose gibt außerdem Kurse und organisiert kreative Literaturkurse und Erzählwerkstätten für Kinder, ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller und - so ganz nebenbei noch - Mutter von vier Kindern. 

Sonntag, 16. April 2017

Sonntagsbrunch mit dem Autor Axel Hollmann

Heute darf ich einen Kollegen vorstellen, den ich bereits in der realen Welt auf der Messe in Frankfurt, bei Facebook und bei einer Lesung in der virtuellen Welt Second Life treffen durfte und der außerdem für Midnight by Ullstein, das "Schwester-Imprint" von Forever by Ullstein, schreibt. Axel Hollmann schreibt aber nicht nur Thriller und Krimis. Gemeinsam mit Freund und Schreibkollegen Marcus Johanus betreibt er den YouTube Channel "Die Schreibdilettanten" mit Tipps und Tricks und Geschichten aus dem Nähkästchen von Autoren für Autoren.

Sonntag, 9. April 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Silke M. Meyer


Mein Gast zum Sonntagsbrunch kommt heute aus dem schönen Harz zu uns mit einer guten Portion Liebe und Magie im Gepäck. Ich freue mich auf Silke M. Meyer, die Zeit gefunden hat, mit mir über ihre Arbeit und ihr erfolgreiches Romandebüt Lux & Umbra. Der Pfad der schwarzen Perle (Deutscher Phantastik Preis 2015 in der Kategorie „Bestes deutschsprachiges Romandebüt“) und zukünftige Projekte zu plaudern.



Sonntag, 2. April 2017

Sonntagsbrunch mit Walther Stonet


Bisher hatte ich beim Sonntagsbrunch ja zumeist Romanautorinnen und -autoren zu Gast, heute darf ich mit Walther Stonet mal einen Lyriker begrüßen. Dementsprechend musste ich auch den zweiten Teil des Fragebogens anpassen, der ja für alle Autoren gleich ist. Ich denke also, es wird heute ein besonders interessanter Brunch. Walther, im Brotjob Manager eines Dienstleistungsunternehmens, schreibt unter anderen für zugetextet.com und tage-bau.de, war bis 2015 Rezensent und Lyrikredakteur der Literaturzeitschrift Asphaltspuren und ist seit 2008 Herausgeber der Reihe Walthers Anthologie der Internet-Lyrik.



Bild: Thomas Kiel


Sonntag, 26. März 2017

Aus dem Nähkästchen: "Mein erstes Mal …"

Alle haben so davon geschwärmt und ich habe es noch nie getan. Doch jetzt war es mal an der Zeit, dass ich es endlich auch mal wage. Natürlich war ich vorher aufgeregt, aber es war wirklich sehr schön, mein erstes Mal - auf der Leipziger Buchmesse. 

Tropenlandschaft Gondwanaland im Zoo Leipzig
Mein Messebesuch war dieses Mal auch in doppelter Hinsicht ein erstes Mal, denn ich habe den Leipzig-Besuch mit einem Familienurlaub verbunden und Mann und Kinder gleich mitgeschleppt. Daher habe ich mein Messe-Programm auf ein Minimum beschränkt, um mir mit meiner Family noch ein bisschen Leipzig anzusehen. So gab es also nicht nur Bücher zu sehen, sondern auch eine Menge Tiere im äußerst sehenswerten Leipziger Zoo und interessante Ecken Leipzigs bei einer Busrundfahrt mit Bärbel. 

Mein persönliches Messe-Highlight war natürlich, mein eigenes Buch am Kosmos-Stand im Regal zu sehen. Das ist schon ein besonderes Gefühl. Bisher hatte ich ja "nur" Ebook-Veröffentlichungen, da hat man dieses Erlebnis natürlich nicht. 



Donnerstag, 23. März 2017

Osterjagd-Gewinnspiel


Gewinnt mit der Romance Alliance einen von zwei personalisierten Rosenthal-Eierbechern. 

Einfach in der Facebook-Veranstaltung nachschauen, die Ostereier auf den Fanseiten der Romance-Alliance-Autorinnen suchen und das Lösungswort an die Romance Alliance mailen. 

HIER geht es zum Gewinnspiel auf Facebook!

Sonntag, 19. März 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Sandra Grauer

Ich habe heute wieder Besuch zum Brunch, der uns eine beachtliche Anzahl veröffentlichter Bücher mitgebracht hat. Sandra Grauer schreibt für Jugendliche und Frauen und unter dem Pseudonym Holly Baker auch Romane für den Cora-Verlag. Ich freue mich darauf, gemütlich beim Brunch mit Sandra über ihr Leben als Autorin und ihre Romane zu plaudern.



Dienstag, 14. März 2017

Mein Baby ist da!!!

Endlich ist mein Buchbaby da! Heute kamen die Belegexemplare vom Verlag. Ich mag das Cover richtig gerne. Das sieht richtig nach einem Ferienbuch aus. 

 
Eine Wahrsagerin auf der Kirmes sagt Jule den Sommer ihres Lebens voraus: „An einem großen Wasser und mit Farbe auf der Haut wirst du ihn finden – deinen Traumprinzen!“ Die Ferien an der Ostsee fangen auch vielversprechend an, aber dann passieren seltsame Dinge, die Jule erst mal an etwas anderes denken lassen als an die große Liebe. Doch auch wenn das Schicksal sich als ziemlich vertrackt erweist – der Sommer ihres Lebens wird es für Jule auf jeden Fall!
  

Ihr bekommt es überall im Buchhandel und natürlich auch am Amazonas oder bei anderen Online-Händlern.

Sonntag, 12. März 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Karin Seemayer


Auch in der letzten Woche hatte ich einen historisch interessierten Gast. Das Motto setzt sich fort mit Karin Seemayer und ihren Romanen Die Sehnsucht der Albatrosse und Das Geheimnis des Nordsterns. Karin entführt ihre Leserinnen und Leser jedoch nicht ins Mittelalter, sondern zum Beginn des 20. Jahrhunderts und auf hohe See. Ich freue mich, heute mit Karin ein wenig über sie und ihre Bücher plaudern zu dürfen.


Freitag, 10. März 2017

Auf der Soapbox: Carina Lechner und "Als ich verschwinden wollte"


Meine Rubrik "Soapbox" soll Indie-Autoren, Self-Publishern und Ebook-only Autoren eine Plattform bieten, sich den Lesern zu präsentieren. Die Idee dazu habe ich mir von der Tradition der "Soapbox Speeches" geliehen. Man steigt einfach auf eine Kiste und hält eine Rede über das, was einem am Herzen liegt. Hier klettern die Autoren selbst auf die Kiste und stellen ihr Buch in ihren eigenen Worten vor. Ich mische mich nicht ein. In etwa 500 Wörtern dürfen sie euch Lesern hier ihr Werk vorstellen und schmackhaft machen. Wer sein Buch hier vorstellen möchte, kann mich gerne kontaktieren.

Heute erklimmt die Soapbox die Autorin Carina Lechner und stellt uns ihr Buch "Als ich verschwinden wollte" vor.   



Sonntag, 5. März 2017

Sonntagsbrunch mit dem Autor Mac P. Lorne


Da ich mich hauptsächlich Kontakt zu Kinder- und Jugendbuchautoren sowie Liebesromanautoren habe, gibt es bei meinem Sonntagsbrunch deutlich mehr weibliche Gäste. Umso mehr freue ich mich, zur Abwechslung heute auch mal wieder einen männlichen Gast vorstellen zu dürfen. (Sozusagen ein Quotenmann). Der Autor Mac P. Lorne hat sich besonders auf historische Stoffe verlegt, wobei es ihm speziell die englische Geschichte angetan hat. Auch das freut mich als Anglistin natürlich besonders und bin schon sehr gespannt, was er uns heute über sich und seine Arbeit verrät.

Auf der "Golden Hind"

Samstag, 4. März 2017

Aus dem Innern des Literaturbetriebs

Ich möchte euch auf eine tolle neue Rubrik "nebenan" auf dem Romance Alliance Blog hinweisen. Wer uns noch nicht kennt, die Romance Alliance ist eine Autorenvereinigung, die wir 2014 gegründet haben. Uns verbindet die Liebe als zentrales Element in unseren Büchern. 

Auf unserem Blog möchten wir interessante Einblicke in den Literaturbetrieb geben und interviewen Verleger, Blogger, Agenten und Lektoren und stellen sie und ihre Arbeit vor. 

Ich werde euch hier jeweils auf die aktuellen Interviews aufmerksam machen. 

Hier geht es zum Interview mit Nadine Skonetzki vom Zeilengold-Verlag.
 

Freitag, 3. März 2017

Schreibwahnsinn #Autorenwahnsinn Freitagsfrage


Mindestens meinen Krimi zuende schreiben. 
Wenn möglich, noch mit meinem Jugendroman ein ganzes Stück weiterkommen.
Konzept für eine Reihe ausarbeiten.

Dienstag, 28. Februar 2017

Tarot für Bücherwürmer: Cornwall mit Käthe


In meiner Rubrik "Tarot für Bücherwürmer" stelle ich euch meine Tarot-Legungen für fiktionale Charaktere vor, die ich zur Übung mache. Ich lege sie an wie die Kummerkasten-Rubrik in einer Zeitschrift. Vielleicht machen die Legungen euch neugierig auf die Bücher? 

Heute lege ich zu "Cornwall mit Käthe" von Stephanie Linnhe

Klappentext: 
Einmal Urlaub in Cornwall machen! Für die junge Juna Fleming gar nicht so leicht, denn niemand will mit ihr ins Rosamunde-Pilcher-Land reisen – zu kitschig! So findet Juna sich schließlich in einem Reisebus voller Rentner wieder. Erfreulicherweise entpuppt sich ihre Sitznachbarin Käthe als charmant und unterhaltsam. An Abenteuern fehlt es auch nicht, denn die Rentnertruppe hat es faustdick hinter den Ohren. Zum Glück gibt es Käthes Enkel, der telefonisch Beistand leistet – und der eine unglaublich sexy Stimme hat.

Liebe Satu!

Ich habe ein Problem. Ich möchte unbedingt nach Cornwall. Das habe ich schon sehr lange vor, fahre aber ungern Auto und finde keine geeignete Reisebegleitung. Meine Freundin hat mir nun vorgeschlagen, mich für eine Busrundreise anzumelden. Doch ich fürchte, da fahren nur Rentner mit und es wird schrecklich langweilig für eine junge Frau wie mich.
Kannst du mir bei der Entscheidung vielleicht helfen?

Deine Juna


Liebe Juna!

Ich habe drei Karten aus dem Druidcraft Tarot für dich gezogen. Die Positionen der Karten haben die folgenden Bedeutungen:

1 Worauf die Entscheidung basieren sollte: 4 Stäbe
2 Womit du rechnen kannst: 9 Kelche
3 Was dabei im besten Falle herauskommt: Priester (rx)

(rx = umgedreht)


Die Vier der Stäbe zeigt, wovon du deine Entscheidung abhängig machen solltest. Die vier der Stäbe steht für das Gefühl sich aufgehoben oder zuhause zu fühlen. Du schreibst, dass du immer schon nach Cornwall reisen wolltest. Womöglich ist das Ziel deiner Reise in dieser Entscheidung wichtiger als die Umstände. Allerdings solltest du dich wohlfühlen können. Wenn du das Gefühl hast, dass du dich nicht mit den Mitreisenden wirst arrangieren können, rate ich zur Vorsicht. 
Die Neun der Kelche steht für Genuss und Freude. Für mich bedeutet es, dass du eigentlich nur positiv überrascht werden kannst. Vielleicht kannst du die Reise mehr genießen als du dir aktuell vorstellen kannst. 
Im besten Falle kannst du etwas über dich lernen. Der Priester steht für tiefe Überzeugungen und Einstellungen. Er liegt hier umgedreht, was für mich bedeutet, dass es deine innere Einstellung und deine Wert- und Moralvorstellungen sowie deine Weltsicht betrifft. Der Priester ist ein Lehrer und ich denke, dass diese Reise für dich somit eine Chance sein kann, Neues zu lernen, deine Einstellungen zu überprüfen und zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. 

Vom Kartenbild her würde ich sagen, dass dies eine Reise sein könnte, die dich verändert und die sehr interessant werden könnte, auch wenn du es aktuell nicht glauben möchtest. 

Ich hoffe, ich konnte dir bei deiner Entscheidung helfen.
Deine Satu

Sonntag, 26. Februar 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Beate Rygiert


Wenn man auf die Autorenhomepage meines heutigen Sonntagsbrunch-Gastes schaut, kann man gleich eine kleine Weltreise in Bildern erleben. Beate Rygiert zeigt sich als neugierige Weltenbummlerin, stets auf Entdeckungstour. Ihre zahlreichen Talente und die Liste ihrer Auszeichnungen finde ich gleichermaßen ehrfurchtsgebietend und ich freue mich, ihr heute neugierige Fragen zu ihrer Arbeit, ihren Büchern und ihrer Person stellen zu dürfen.
 
Bild: Sabine Haymann

Donnerstag, 23. Februar 2017

Gewinnspiel zum Release meines Jugendbuchs


Am 09. März erscheint endlich mein Jugendroman "Schicksal, Traumprinz und das große Glück" im Kosmos Verlag. Nicht wundern, das Buch erscheint unter meinem Pseudonym Katharina Stiller, das ich für meine Kinder- und Jugendbücher verwenden möchte, um sie klarer von meinen Erwachsenenbüchern zu trennen. 

Auf Facebook läuft dazu ein Gewinnspiel, bei dem ihr ein personalisiertes und signiertes Belegexemplar des Buches gewinnen könnt.

Dabei handelt es sich um einen romantischen Ferienroman mit einer Prise Krimi-Spannung für Mädchen ab 11 Jahren.


Klappentext: 

Eine Wahrsagerin auf der Kirmes sagt Jule den Sommer ihres Lebens voraus: „An einem großen Wasser und mit Farbe auf der Haut wirst du ihn finden – deinen Traumprinzen!“ Die Ferien an der Ostsee fangen auch vielversprechend an, aber dann passieren seltsame Dinge, die Jule erst mal an etwas anderes denken lassen als an die große Liebe. Doch auch wenn das Schicksal sich als ziemlich vertrackt erweist – der Sommer ihres Lebens wird es für Jule auf jeden Fall!a

HIER geht es zum Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen!

Ist das Trash oder kann das weg?


Mir fällt in letzter Zeit auf, dass Rezensenten bei Lovelybooks und Co sich schwertun, Unterhaltungslektüre gut zu bewerten. Auch Bücher, die hoch gelobt werden, bekommen dann drei Sternchen, weil es ja "nur" Unterhaltung ist und die Story "keinen Tiefgang" hat. 

Ich kann nur für mich sprechen, aber ich lese sehr gerne Unterhaltungsliteratur und ertrage auch ein hohes Maß an "Kitsch" oder "Klischee", wenn es zum Genre passt und der Unterhaltung keinen Abbruch tut. Ich finde es wohltuend, nicht immer Intellektuelles, Problembeladenes oder Weltbewegendes lesen zu müssen. Gerade, wenn die Realität da draußen schon finster genug ist. 

Preise sind mit Unterhaltung selten zu gewinnen, Literaturpreise bekommt man - so meine Wahrnehmung - nur, wenn man Probleme wälzt, über Minderheiten und Missstände schreibt. Oft sind das aber gerade die Bücher, vor denen ich zurückscheue, wenn ich in meiner Freizeit etwas zum Lesen suche. Ich bin Germanistin und natürlich finde ich solche Bücher richtig und wichtig, aber meistens will ich beim Lesen meinen übervollen, problemwälzenden Kopf einfach mal wieder freibekommen.

Ich möchte von wahrer, unerschütterlicher Liebe lesen - die es oft genug in der Realität nicht gibt - möchte von einer Welt lesen, in der das Gute siegt, die Liebe stärker ist als der Hass und der Bösewicht am Ende immer seine gerechte Strafe kriegt. Ich möchte meinen literarischen "Schutzraum", in dem ich mich nicht mit Terror, Krieg, Despoten und dem Verfall der Demokratie beschäftigen muss. Und wenn es schon Krieg und Despoten gibt, dann dient der Krieg dem Sieg gegen letztere und weicht am Ende dem dauerhaften Frieden, wenn die Bösen besiegt sind.

Das mag eskapistisch sein, aber ist es wirklich weniger wert und weniger kunstvoll, Menschen in Welten zu entführen, die ihnen für Momente Schutz vor der harten Realität bieten? Ist das alles immer gleich Trash und Kitsch und zu trivial, um Anerkennung zu finden?

Ich möchte heute mal eine Lanze brechen für alle, die einfach nur gute Unterhaltung schreiben - in welchem Genre auch immer - und ihnen einen alternativen Literaturnobelpreis verleihen, weil auch sie für mich eine wichtige Kulturleistung vollbringen.

Sonntag, 19. Februar 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Ela van de Maan


Ich habe heute eine Reihe leichtbekleideter, muskelbepackter Männer im Gepäck - und zwar auf den Covern der "Into the Dusk"-Reihe meines heutigen Gasts, Ela van de Maan. Vielleicht lockt das ja die eine oder andere Leserin aus den Federn und hier zu uns an den Brunch-Tisch. Für die Fans historischer Liebesromane hätten wir auch noch Piraten im Angebot in Elas "Karibik"-Reihe. Ich freue mich jedenfalls, dass Ela heute hier ist und mit uns über ihre Bücher plaudern möchte.