Freitag, 13. Januar 2017

Autorenwahnsinn-Challenge, Tag 12 und 13


Heute geht es um folgendes:

Tag 12 - Ein Zitat aus deinem letzten Manuskript
Tag 13 - Entspannung nach dem Schreiben

12 Ein Zitat aus meinem letzten Manuskript

Ich weiß nicht genau, wie ich das "letzte" hier auffassen soll. Das letzte abgeschlossene? Oder das, welches sich aktuell in Arbeit befindet? Ich mache einfach mal beides. 

Letztes abgeschlossenes Manuskript (das letzte fertige MS war das zu 'Schicksal, Traumprinz und das große Glück' - da habe ich gerade das Lektorat hinter mich gebracht). Das Buch erscheint unter meinem Jugendbuch-Pseudonym Katharina Stiller im März bei Kosmos. 

"Hi", sagte plötzlich jemand hinter ihr. Jule erschrak und drehte sich um. Dort stand ein Junge in eng anliegendem grün-schwarzen Neoprenanzug mit kurzer Hose. Er fuhr sich mit der Hand durch die zerzauste sommerblonde Lockenmähne. "Sorry, ich war grad draußen, die Ausrüstung kontrollieren. Was kann ich für dich tun?" 
Himmel, sah der gut aus!
"Äh … also, ich interessiere mich für einen Schnupperkurs." Jule spürte, wie sie knallrot anlief. Der Typ war ja wirklich Zucker! 

Aktuell in Arbeit #1 - Mein Schottland-Krimi:

Eine leichte Brise kräuselte das Wasser und die Nachmittagssonne glitzerte auf den Wellen, als die CalMac Fähre an Douart Castle vorbeiglitt und auf den Fähranleger von Craignure auf der Isle of Mull zuhielt. Es hätte ein Bild aus einem Urlaubskatalog sein können. Doch das sommerliche Idyll passte nicht zu dem traurigen Anlass ihres Besuchs. Agnes stand an der Reling und beobachtete die Isle of Mull beim Anlegen, während sie sich im Kopf zurechtzulegen versuchte, was sie sagen sollte. Doch was konnte man einer Frau, die ihren Sohn so plötzlich verloren hatte, schon Tröstliches sagen? Was seiner Schwester, was seinem Vater? 27 Jahre! Eigentlich sollte man sein Leben da noch vor sich haben.

Aktuell in Arbeit #2 - Jugendbuch (Urban Fantasy):

Keuchend wich Leona zurück und parierte die Hiebe, die immer schneller kamen. Ein dumpfer Schmerz pochte in ihrem Handgelenk. Lange würde sie der Attacke nicht mehr standhalten. Mit letzter Kraft duckte sie sich und wich zur Seite aus. Es gelang ihr, einen seitlichen Hieb zu platzieren, den Alexej nur mit Mühe abwehren konnte und der ihn ins Straucheln brachte. In ihrem Rücken konnte Leona anerkennende Rufe hören.
„Gut so! Mach ihn fertig!"


13 So entspanne ich nach einem langen Schreibtag:

Nach einem langen Schreibtag, hole ich meine Kinder aus dem Kindergarten und verbringe Zeit mit ihnen. Wir haben aktuell allerdings den Luxus, dass einmal die Woche für ein paar Stunden ein Babysitter zu uns kommt und mein Mann und ich dann immer etwas Schönes unternehmen. Gestern waren wir zum Beispiel im Kino. Das sind dann so meine Auszeiten. Gerne gönne ich mir auch ein Bad (natürlich mit Lektüre).


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