Freitag, 6. Januar 2017

Autorenwahnsinn: die Challenge für den Januar


Diese interessante Challenge habe ich gerade bei Marcus Johanus entdeckt und dachte, ich mach einfach mal mit. Da ich jetzt schon fast eine Woche verpasst habe, hole ich das mal im Schnelldurchlauf in einem Post nach. Zunächst also mal Tag 06. Die Tage 01-05 findet ihr, wenn ihr den gesamten Blogpost öffnet. 

Tag 06: Was darf nicht fehlen?
Mein Rechner. Kaffee oder etwas anderes Nettes zu trinken. Ruhe. Ab und zu gelingt es mir zwar zenmäßig auch kreischende Kinder und Lärm auszublenden, aber manchmal brauche ich einfach totale Ruhe, um klar zu denken. Zwischendurch helfen Telefonate mit Freundinnen, die ebenfalls schreiben, wenn man mal feststeckt. Brainstormen hilft dann meistens. Meine Notfall-Hotline für Frust ist auch meine Chatgruppe mit den Mädels von der Romance Alliance. 


Tag 01: Rückblick auf mein Schreibjahr 2016
Ich habe viel an Lektorat und Überarbeitungen gemacht und noch meinen Roman "Love on Air - Verliebt in London" beendet. Ansonsten habe ich mich viel aufs Networking und Kontakte knüpfen konzentriert. Auch Artikel für Tarot Heute und Zukunftsblick waren immer wieder dabei. Nach der Messe hatte ich die Idee, ein älteres - eigentlich als Kinderbuch geplantes - Projekt wiederzubeleben, indem ich es komplett umarbeite. Im Prinzip schreibe ich es wieder ganz neu, nur die Grundidee bleibt. Bisher finde ich, das funktioniert gut und es könnte einfacher sein, einen Verlag zu finden, weil sich so die Zielgruppe ändert. Desweiteren versuche ich mich im Krimifach und schreibe einen Schottlandkrimi und habe im Hintergrund ein gemeinsames Sachbuchprojekt mit einer Kollegin aus dem Tarotverband laufen. Also, über Langeweile kann ich mich nicht beklagen. Als Bild dazu:




Tag 02: Erster Satz meines aktuellen Projekts
Da ich an zwei Projekten gleichzeitig arbeite, hier einfach zwei Sätze:
1. Hazel schreckte aus dem Schlaf und sah auf den Wecker.

2.  „Ich verstehe eure Zweifel, aber die Sache ist ernst und wir müssen handeln, bevor es zu spät ist“, beschwor Willard Ward seine Zuhörer.

Tag 03: Inspiration für das aktuelle Projekt
siehe oben
1. Ein Aufenthalt auf der Isle of Mull 1998, die Lust, einmal einen Krimi zu schreiben 
2. Ein Gespräch mit Jutta Wilke auf der Buchmesse in Frankfurt. Als ich Jutta mein Leid klagte, dass ich mein Kinderbuch aufgrund der für schwierig erachteten Zielgruppe nicht an den Verlag bringen kann, riet sie mir zu prüfen, ob ich die Geschichte nicht vielleicht mit einem anderen Protagonisten erzählen und so die Zielgruppe ändern könnte. Ich fand das eine geniale Idee und habe es ausprobiert. Ich dachte zunächst, es wäre weniger Arbeit, doch es stellt sich heraus, dass sich außer der Grundidee so ziemlich alles ändern wird, wenn dieselbe Geschichte von einer anderen Person erlebt werden soll. Auch eine interessante Erkenntnis.
Die ursprüngliche Inspiration war eine Englandreise 2003, ein witziger Vor- und Ortsname. Ich habe sie kombiniert und meinte, das sei doch ein witziger Name für ein Kinderbuch. Zunächst sollte es eine Art Catweazle-Geschichte werden oder eine Geschichte mit einem Geist. Das hat dann immer weiter Gestalt angenommen und wurde etwas ganz anderes. 


Tag 04: Mein Schreibgerät
Für gewöhnlich mein Macbook. Hin und wieder auch per Hand auf allem, was gerade herumliegt oder in diversen Notizbüchern. Aber ich habe Tastschreiben gelernt und bin mit 10 Fingern am Rechner einfach sau-schnell. Daher am allerliebsten direkt am Rechner. 

Tag 05: Mein Schreibprogramm
Word für Mac. Ich mag das mitgelieferte Programm "Pages" nicht. Ich bin zu sehr an Word gewöhnt. Eine reine Textverarbeitung reicht mir. Papyrus, Scrivener und Co muss ich nicht haben.


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