Montag, 29. Mai 2017

Lesetipp

Wie ihr wisst, gibt es bei mir auf dem Blog keine Rezensionen mehr. Das hat den ganz einfachen Grund, dass ich mittlerweile als Autorin so weit Fuß gefasst habe, dass ich nun eher auf der anderen Seite des Zauns stehe. Positives würde als Lobhudelei verstanden, Negatives als Kollegenbashing und das will ich auf keinen Fall. Ich möchte euch aber gerne weiterhin Bücher ans Herz legen, die mir gut gefallen haben. Langer Rede, kurzer Sinn, hin und wieder werde ich Lesetipps oder Buchempfehlungen schreiben. Ich denke, das ist ein guter Kompromiss. 

Vor Kurzem haben wir auf dem Romance Alliance Blog die Lektorin Julia Eisele interviewt, die im Herbst mit ihrem selbstgegründeten Verlag, dem Eisele Verlag, an den Start geht. Kurze Zeit später brachte mir die Post ein Exemplar von "Die Farbe von Milch" von Nell Leyshon, einem Roman aus dem Startprogramm des Verlags. Ich habe mich riesig gefreut und die Gelegenheit im Urlaub gleich genutzt, das Buch zu lesen. 
Als allererstes muss ich sagen, dass mir schon Cover und Einband total gut gefallen. Schlicht, aber wirkungsvoll und meiner Meinung nach auch sehr passend. 
Der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin Mary geschrieben und schildert ihre Erlebnisse als Tochter einer armen Bauernfamilie. Sie und ihre Schwestern arbeiten hart und erfahren wenig Liebe und Anerkennung. Schließlich wird Mary gegen ihren Willen in das Haus des Dorfpfarrers geschickt, um dessen kranke Frau zu pflegen und im Haushalt zu helfen. Zwischen ihr und der Pfarrersfrau entwickelt sich ein fast mütterliches Verhältnis, doch Marys Leben erfährt eine Wendung, als die Pfarrersfrau stirbt. 
Ein bisschen hat mich das Buch an "Herbstmilch" erinnert, auch wenn Marys Erinnerungen ein hartes Leben mit wenig Anlass zur Freude schildern. Vermutlich liegt es an der positiven Erzählstimme, die in ihrem harten, arbeitsreichen Alltag immer wieder Schönes entdeckt. Trotz ihres trostlosen Schicksals und der Härte und Ungerechtigkeit, die sie erfährt, ist das Buch einfach schön, weil Mary in all dem noch so viel Gutes erkennen kann. Die Sprache ist schlicht, teilweise ohne Punktuation, was anfangs etwas anstrengend war. Später wird die Sprache komplexer, so wie Mary beim Schreiben sicherer wird. 
Man erahnt schnell das Ende, auf das die Geschichte zusteuert, doch der ganz eigene Blick Marys auf die gesellschaftlichen Verhältnisse und ihr eigenes Schicksal macht es dennoch bis zum Schluss spannend.


Sonntag, 28. Mai 2017

Sonntagsbrunch mit der Autorin Anna Ruhe


Ich habe heute wieder ganz lieben Besuch, den ich ebenfalls über ein Schreibforum kennengelernt habe. Die Berliner Autorin Anna Ruhe schreibt wundervolle Kinderbücher und ich freue mich heute sehr, dass ich mit ihr über ihr Leben und ihre Bücher plaudern darf. Wenn ihr mögt, schaut euch ihre Kinderbücher Seeland und Mount Caravan mal an. Ich finde, da lohnt sich der Kauf schon allein wegen der Cover, oder? In die bin ich nämlich total verliebt.

Bild: Andrea Katheder

Samstag, 20. Mai 2017

Zehn Highlights im Wonnemonat Mai


Fast ist der Mai schon wieder vorbei und ich möchte ihn für euch noch einmal in aller Kürze Revue passieren lassen. Hier sind meine 10 Highlights im Mai:

1 Es grünt und blüht wieder

Im Garten und in der Natur sprießt es wieder und, obwohl ich kein ausgesprochener Gartenmensch bin, der jedes Wochenende in der Erde wühlen muss, freut es mich doch, dass jetzt im Garten schon meine Iris blühen, der Flieder und die Azalee. Tomaten, Kräuter, Erdbeeren … 

2 Lieber Besuch

Ich hatte im Mai lieben Besuch von meiner Kollegin Jennifer Wellen zum spontanen Autorenkaffeeklatsch auf der Terrasse. Damit ist die Ruhrpott-Connection wieder gewachsen und ich hoffe, dass noch viele Treffen und vielleicht auch gemeinsame Aktionen folgen werden.

3 Lese-Zeit

Endlich hatte ich mal wieder Gelegenheit zum Lesen. Nachdem ich eine ganz lange Leseflaute hatte, während der ich maximal abends 1-2 Seiten lesen konnte, habe ich im Urlaub nun drei Bücher gelesen, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Darunter waren »Das Frostmädchen« von Stefanie Lasthaus, »Frostgras« von Angelika Lauriel und »Die Farbe von Milch« von Nell Leyshon. Zum letzteren Buch werde ich noch ausführlicher schreiben, wenn ich mich hier wieder etwas sortiert habe.

4 Holland-Urlaub mit der Familie

Eine Woche die Seele baumeln lassen am Veluwemeer mit nur einem Regentag. Tolle Ferienwohnung im Landal Waterparc Veluwemeer, Sonne, Schwimmen (allerdings nur im Hallenbad), Toben, Kuscheln, Schlafen, Sauna … einfach schön. Sogar einen Abstecher an die Nordsee haben wir noch geschafft.

5 Endlich wieder Erdbeeren!!!

Die Erdbeer-Saison rollt an und ich freu mich wie Bolle, weil ich so gerne Erdbeeren mag und ungern außerhalb der Saison welche kaufe. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Holland-Erdbeeren sehr aromatisch waren. Wahrscheinlich verkaufen sie die wässrigen an die blöden Deutschen. ;-)

6 Keto-Rezepte ausprobieren

Da bei mir eine Hashimoto Thyreoiditis diagnostiziert wurde, versuche ich es derzeit mit einer ketogenen Ernährung, um das Gewicht mal wieder in normale Bahnen zu lenken. Mir fällt es relativ schwer, weil ich weder Eier noch Fleisch besonders gern esse und es ohne kohlenhydratreiche Sättigungsbeilagen wie Reis, Nudeln, Brot und Kartoffeln dann echt schwer wird - vor allem unterwegs. Doch ich habe die super Rezept-Videos von Sahil von »Headbanger's Kitchen« entdeckt und experimentiere fleißig. Besonders die indischen Rezepte sind klasse. Mjam!

7 Grillen am Strand

Ein Grillfreak als Ehemann zahlt sich aus. Der tragbare Gasgrill konnte uns an den Nordsee-Strand begleiten und es gab Würstchen mit Meerblick. Überhaupt ein sehr schöner Tag.

8 Familien-Treffen

Wir haben unseren Holland-Urlaub kurz für einen Tag unterbrochen, um zur Konfirmation meines Neffen zu fahren. Mal wieder eine der seltenen Gelegenheiten, an denen die Familie zusammenkommt. Die kann es ruhig öfter geben. 

9 Ruhr Topcard

Auf den Hinweis meiner Freundin hin, habe ich uns mal eine Ruhr Topcard zugelegt. Ich find es super, weil der Sparfuchs in mir natürlich das Meiste aus der Karte herausholen möchte. So schaue ich in den Prospekt und entdecke lauter tolle Sachen, die man ja auch mal mit der Familie unternehmen könnte wie Bootfahren auf der Ruhr zum Beispiel. Morgen geht es (vorausgesetzt das Wetter stimmt) mit der Brut für lau ins Fort Fun (Freizeitpark), während Papa sich von uns ausruhen kann, weil er ja Montag wieder schaffen muss. 

10 Mein Schottland-Krimi ist endlich fertig 

Eigentlich hatte ich mir ja Februar vorgenommen, aber es kam immer der Alltag dazwischen, die Buchmesse, ein Kurzroman, den ich noch eingeschoben habe... aber jetzt ist er fertig und das Beste: ganz vielleicht könnte er ein Zuhause finden. Mehr kann ich noch nicht sagen, aber es würde mich extrem freuen. 

So. Das war also mein Mai. Und ihr so?

Freitag, 5. Mai 2017

Auf der Soapbox: Der Autor Michael Karner mit "Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung"


ACHTUNG! DIESES MAL MIT GEWINNSPIEL!!! 

Meine Rubrik "Soapbox" soll Indie-Autoren, Self-Publishern und Ebook-only Autoren eine Plattform bieten, sich den Lesern zu präsentieren. Die Idee dazu habe ich mir von der Tradition der "Soapbox Speeches" geliehen. Man steigt einfach auf eine Kiste und hält eine Rede über das, was einem am Herzen liegt. Hier klettern die Autoren selbst auf die Kiste und stellen ihr Buch in ihren eigenen Worten vor. Ich mische mich nicht ein. In etwa 500 Wörtern dürfen sie euch Lesern hier ihr Werk vorstellen und schmackhaft machen. Wer sein Buch hier vorstellen möchte, kann mich gerne kontaktieren.


Heute erklimmt die Soapbox der Autor Michael Karner und stellt und sein Buch "Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung" vor, das ihr gleich auch noch gewinnen könnt!