Samstag, 5. August 2017

Lesetipp: Booksnack rund um große und kleine Lügen

Da ich im Urlaub W-LAN-los war und sogar der Handyempfang zu wünschen übrigließ, habe ich beschlossen, das Beste daraus zu machen und die Offline-Zeit mit meinen Kids zu genießen wie in der „guten alten Zeit“. So ruhen zwar meine aktuellen Schreibprojekte und ich muss später umso mehr wieder ranklotzen, aber ich komme so zum Lesen und Genießen. So habe ich mir auch endlich mal den Booksnack meiner lieben Kollegin Jennifer Wellen vorgeknöpft.

Die Geschichte lässt sich aufgrund der Kürze ruckzuck durchlesen und ist genau das Richtige für eine Bahnfahrt zur Arbeit oder fürs Wartezimmer. Der Stil ist angenehm locker und unterhaltsam. Natürlich ist sie - wie jede Liebesgeschichte - in Teilen vorhersehbar, aber das gehört für mich zum Genre. Es geht im Großen und Ganzen um kleine und große (Lebens-)Lügen und darum, wie man mit der Wahrheit umgeht, wenn sie verletzend ist. Sind kleine „weiße“ Lügen nicht manchmal besser, wenn man einem geliebten Menschen dadurch Kummer ersparen kann? Oder ist die Wahrheit letzten Endes doch immer vorzuziehen? Mariella findet dies für sich heraus, als sie vor eine harte Prüfung gestellt wird. Nicht nur, dass sie nach dem Tod ihres Mannes plötzlich als Alleinerziehende dasteht und finanziell kaum über die Runden kommt. Ein merkwürdiger Brief stellt auch noch plötzlich alles in Frage, das sie bisher über ihr Leben angenommen hat. Und dann stirbt auch noch das Kaninchen ihrer Tochter und Mariella bringt es einfach nicht übers Herz, der Kleinen die Wahrheit zu sagen. Sie macht sich auf die verzweifelte Suche nach einem Doppelgängerkaninchen und findet dabei Unerwartetes.

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