Samstag, 19. August 2017

Tag 18 und Tag 19 #Autorenwahnsinn-Challenge

Tag 18: Wir lieben Notizbücher! Welches benutzt du aktuell?


Im Moment arbeite ich eher direkt am Rechner. Ich mache mir Tabellen und trage meine Plots ein und schreibe das dann runter. Natürlich notiere ich auch Dinge per Hand, aber das habe ich in letzter Zeit selten getan. Oft nutze ich dazu das Beat Sheet von Blake Snyder und das sieht dann so aus.




Tag 19: Hot, hot, hot! Heute wollen wir ein heißes, sinnliches Zitat von dir lesen.


Aus Love on Air - Verliebt in London kommt diese Szene. Um Spoiler zu vermeiden habe ich wieder die Namen durch Pronomina ("er"/"sie") ersetzt. 
Sie konnte noch einen leisen Hauch Whisky schmecken, roch das Wasser in seinen Haaren, die frische Luft, ein Geruch, der an Sommerregen auf Asphalt erinnerte. Er ließ seine Hand langsam über ihren Rücken gleiten. Einzig diese leichte Berührung und das zaghafte Spiel seiner Lippen auf ihren löste ein Feuerwerk der Empfindungen in ihr aus. Sie spürte ein Prickeln unter der Kopfhaut, das sich rasend schnell ausbreitete, ihren Nacken entlanglief, den Rücken abwärts wie ein elektrischer Strom. Ihre Haut fühlte sich übersensibel an, als er mit dem Handrücken über ihre Wange strich und ihren Nacken umfasste. Seine Lippen wurden mutiger, drängender und öffneten ihren Mund mit seiner erkundenden Zunge.Sie fühlte ein warmes Pulsieren, ein Ziehen im Bauch, das in tiefere Regionen ausstrahlte. Das Gefühl traf sie völlig unvorbereitet. Sie verstand nicht, warum sie für jemanden, in den sie doch nicht im Geringsten verliebt war, ein solches Verlangen empfinden konnte. Aber das war es, was sie fühlte. Verlangen. Es war ein Verlangen wie sie es bisher nur gekannt hatte, wenn sie sich absolut sicher fühlte, ihrem Partner blindlings vertraute und sich fallenlassen konnte.Sie mühte sich, die Kontrolle nicht gänzlich abzugeben, doch ihr Verstand schien sich im Standby-Modus zu befinden. Wie von selbst drängte sich ihr Körper an seinen, zogen ihre Arme ihn mit sich, während sie sich nach hinten auf die Couch sinken ließ. Sein Gewicht presste ihn hüftabwärts gegen ihren Leib und es war nur allzu offensichtlich, dass er dasselbe Verlangen verspürte, was ihr einen leisen Seufzer entrang. Unwillkürlich schlang sie ein Bein um ihn und zog ihn an sich, während ihre Hände in wilder, aufgeregter Fahrt seinen Oberkörper erkundeten und sie sich atemlos küssten. Seine Lippen wanderten zu ihrem Hals, zupften an der empfindlichen Haut, während sie sich gnadenlos auf die Stelle zubewegten, von der sie wusste, dass es sie um den Verstand bringen würde, wenn sie dort ankamen. Sie spürte warmen, stoßweisen Atem, der ihre Haut kitzelte. Immer näher kamen seine Lippen der Stelle und drehten wieder ab. Seine Zunge malte kleine Kreise auf ihre empfindliche Haut, wanderte aufwärts, im Wechsel mit dem Spiel seiner Lippen, quälend langsam, millimeterweise, bis sie die Stelle erreichten. Sie bog den Rücken durch, hielt ihn mit ihrem Bein fest umschlungen und presste ihren Unterleib fester gegen seinen, das Kribbeln und Drängen war kaum auszuhalten, ließ sich nicht mehr stoppen, auch wenn sie gewollt hätte. Sie hatte den Punkt überschritten, an dem es keine Rückkehr mehr gab. Ihre rasenden Gedanken schwiegen, es gab nur noch eine Flut von Empfindungen, die ihren Körper erschütterten. Fieberhaft zerrten ihre Hände am Stoff seines T-Shirts, schafften es schließlich, es abzustreifen und ertasteten aufgeregt und fahrig seinen warmen, kräftigen Oberkörper. Er richtete sich halb auf und zog sie in eine sitzende Position, um ihr Top auszuziehen. Er betrachtete sie einen kurzen Augenblick mit hungrigen Augen. Seine Brust hob und senkte sich in schnellem Tempo.„Vielleicht sollten wir besser …“ Er machte eine fahrige Kopfbewegung Richtung Wohnzimmertür. Mit einer Hand griff er die am Boden liegenden Kleidungsstücke, mit der anderen zog er sie vom Sofa.Ungestüm polterten sie die Stufen hoch und keine Minute später schloss sich seine Zimmertür hinter ihnen. Sie spürte das kühle Holz an ihrem Rücken, als er sich an sie drängte und sie leidenschaftlich zu küssen begann. Sein Knie presste sich zwischen ihre Schenkel, was ein wahres Erdbeben in ihr auslöste. Hungrig suchten ihre Finger nach dem Bund seiner Shorts, gewannen schließlich den Kampf mit den Knöpfen und streiften sie von seinen Hüften. Durch den dünnen Stoff ihrer Yogahose konnte sie nun unmissverständlich seine Erregung spüren, warm und drängend. Seine Hand löste den Verschluss ihres BHs und streifte ihn von ihren Schultern. Sie wurde von dem Verlangen übermannt, seine Haut auf ihrer zu spüren und presste ihre runden, weichen Brüste gegen seinen Oberkörper. Er löste sich für einen kurzen, leidenschaftlichen Seufzer von ihren Lippen. Weitere störende Kleidungsstücke fanden ihren Weg auf seinen Teppichboden, während ihre Hände immer mehr Terrain eroberten. Als sie schließlich wenig elegant aus den Beinlöchern ihres Slips stieg, der mittlerweile um ihre Knöchel gefallen war, stieß sie ihn zurück, so dass er auf seiner Bettkante zu sitzen kam. Er zog sie auf seinen Schoß und hielt ihren Brustkorb mit den Händen umfangen, während seine Lippen und seine Zunge mit der Erkundung ihrer Rundungen begannen. Doch allzu lange hielt sie die süße Folter nicht aus. Ihre Geduld reichte nicht mehr für ein ausgedehntes Vorspiel. Sie wollte diesen Mann. Sie wollte ihn hier und jetzt und sofort. Ihre Hand glitt zwischen seine Beine, schloss sich um ihn und streichelte die warme, gespannte Haut. Er ließ ein wohliges Knurren hören und sein Atem stockte hörbar.„Hast du vielleicht …“, flüsterte sie an seinem Ohr.„Nachttischschublade.“ Seine Stimme klang rau und gepresst.